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Sie holen den «Donnschtig-Jass» nach Giswil

Schon nach der ersten Differenzlerrunde lag Kerns zurück – auch wegen des Giswiler Gemeindepräsidenten.
Das siegreiche Giswiler Jass-Team (von links): Sepp Burch, Andrin Kiser, Sandra Niederberger und Gemeindepräsident Beat von Wyl. Bild: PD (Donnerstag, 6. Juli 2019)

Das siegreiche Giswiler Jass-Team (von links): Sepp Burch, Andrin Kiser, Sandra Niederberger und Gemeindepräsident Beat von Wyl. Bild: PD (Donnerstag, 6. Juli 2019)

(pd/cgl) Das Resultat am Ende der rund 90-minütigen Live-Sendung des Schweizer Fernsehens war klar: Die Jasserinnen und Jasser aus Giswil hatten mit 51 Differenzpunkten beim «Donnschtig-Jass» in Thun die Nase deutlich vorne. Die zahlreich mitgereisten Giswiler Fans liessen entsprechend den Emotionen freien Lauf. Die Kernser Fans zeigten sich als faire Verlierer und applaudierten kräftig.

Für Beat von Deschwanden, den Kernser OK-Präsidenten, hat das Bild Symbolcharakter: «Die beiden OK’s haben sich von Beginn weg gemeinsam auf den Weg gemacht und entsprechend freuen wir uns natürlich auch für die Giswiler.» Der 50-jährige Kernser hält dennoch mit einem Augenzwinkern fest, dass er sich auch einen anderen Ausgang des Jass-Duells hätte vorstellen können.

Obwaldner bringen 
Verkehr ins Stocken

Die beiden Fan-Gemeinden haben sich gemeinsam auf den Weg nach Thun gemacht. Rund 150 Personen liessen sich in drei Cars über den Brünig chauffieren. Ihr Kommen war im Städtchen Thun kaum zu überhören. Angeführt vom Melchsee-Frutt Maskottchen Fruttli und zahlreichen Trinklern zog der Tross eingekleidet mit grünen (Giswil) und blauen (Kerns) T-Shirts vom Bahnhof zum rund 10 Minuten entfernten Festplatz. Dabei nahm die Obwaldner Delegation in Kauf, dass der Feierabendverkehr ins Stocken kam.

Kenntnis vom Obwaldner Einzug nahm auch das neue «Donnschtig-Jass»-Moderatoren-Duo Rainer Maria Salzgeber und Stefan Büsser: Sie stellten in der Live-Sendung tief beeindruckt fest. «Ein friedlicher Fanmarsch von zwei gegnerischen Fanmannschaften.» Nach dem lautstarken Ankommen und einigen mitgebrachten Alphornklängen machte sich unter den Fans bis zum Sendebeginn doch ein wenig Anspannung breit. Dies im Bewusstsein, dass sich die beiden Gemeinden in der Generalprobe ein Kopf an Kopf-Rennen geliefert hatten.

Vorsprung über 
fünf Runden verteidigt

Die Anspannung löste sich insbesondere bei den Fans der Giswiler Jasser dann relativ rasch. Bereits in der ersten Differenzlerrunde erjasste sich das Giswiler Jassduo Sandra Niederberger und Gemeindepräsident Beat von Wyl einen respektablen Vorsprung. Zusammen mit dem Jugendjasser Andrin Kiser und Telefonjasser Sepp Burch verteidigten sie den Vorsprung erfolgreich über fünf Runden.

Das Quartett bescherte so übrigens dem 72 Jahre alt werdenden Giswiler OK-Präsidenten Hans Slanzi das schönste Geburtstagsgeschenk. Sichtlich zufrieden stellte er fest: «Wir freuen uns über die anstehende Aufgabe und heissen am 11. Juli 2019 alle auf dem Vorplatz der Kirche Grossteil in Giswil willkommen.»

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