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SG Stans-Engelberg verzichtet auf 1. Liga

Dank dem letzt­jährigen Cup-Sieg qualifizierte sich die SG Stans-Engelberg für den Schweizer-Cup der Frauen.
Den Meisterbecher erhalten - aber sie steigen freiwillig nicht auf. (Bild: Barbara Reber)

Den Meisterbecher erhalten - aber sie steigen freiwillig nicht auf. (Bild: Barbara Reber)

Nach durchzogenem Saisonstart konnte in der 1. Hauptrunde des Schweizer-Cups der oberklassige Gegner aus Baar mit 3:2 besiegt werden. Nach diesem ersten Saisonhighlight fanden die Sportlerinnen auch in der regionalen 2. Liga-Meisterschaft den Tritt. Für die 2. Hauptrunde wurde den Frauen der SG Stans-Engelberg das Frauenteam Thun Berner-Oberland (NLB) zugelost. Die Frauen verlangten den Gegnerinnen alles ab, doch die Thunerinnen schossen kurz vor Schluss das Siegestor zum 4:5.

Punkte verschenkt

In der heimischen Meisterschaft spielten die Frauen der SG Stans-Engelberg in der Vorrunde ohne Konstanz. Zwischendurch liessen sie ihr Können aufblitzen, doch das Potenzial des Teams konnte nicht immer wie gewünscht abgerufen werden. Wertvolle Punkte wurden verschenk,t und so konnte die Vorrunde nur auf dem 7. Zwischenrang abgeschlossen werden.

Die Winterpause wurde dazu genutzt, den Kopf durchzulüften und Abstand vom Fussball zu gewinnen. Mit einem auf sie zugeschnittenen Trainingsprogramm konnten sich die Frauen ideal auf die Rückrunde vorbereiten und gegen unbekannte Gegner aus anderen Regionalverbänden holte sich das Team für die bevorstehende Rückrunde den letzten Schliff.

Ligaerhalt sichern

Die Vorgabe für die Rückrunde wurde klar definiert: Möglichst schnell den Ligaerhalt sichern. Nach dem schwierigen ersten Spiel im Tessin mussten die weiteren Partien ausschliesslich gegen besser klassierte Teams bestritten werden. Somit hiess es «Alles oder Nichts», was mit acht Spielen und acht Siegen, darunter auch dem vierten Einzug in den Innerschweizer Frauen-Cupfinal in Folge, gut klappte. Sämtliche Gegner wurden aus dem Weg geräumt, und zwischen den Frauen vom FC Sempach und der SG Stans-Engelberg entstand ein Zweikampf an der Tabellenspitze.

Doch es standen noch drei Spiele gegen abstiegsbedrohte Teams auf dem Programm. Gegen den mit 1. Liga-Spielerinnen gespickten SC Schwyz II konnte durch einen Last-Minute-Treffer ein wichtiger Punkt gerettet werden. Die Stimmung war am Boden, die Siegesserie gerissen. Der erste Platz in der Meisterschaft schien verloren und der Cup-Final stand vor der Tür.

Dank der Hilfe des SC Nebikon I, welcher gegen den FC Sempach I deutlich gewinnen konnte, kam die gute Stimmung zurück. Denn nun standen die Frauen der SG Stans-Engelberg mit einem Punkt Vorsprung als alleiniger Tabellenführer an der Spitze. Der wortwörtlich geführte Cupfight ging unglücklich in der Verlängerung mit 4:3 gegen das Team Amt Entlebuch verloren. Der Traum, das Double zu holen, löste sich auf. Der Wille, den Pokal des Regionalmeisters zu ergattern, wurde jedoch umso grösser.

Gute Teamleistung

Die letzten beiden Spiele auf dem Weg zum ersten Verbandsmeister-Titel waren Pflichtprogramm. Die direkte Konkurrenz auf den Meisterpokal aus Sempach, verunsicherte das Team nicht wirklich und die beiden Spiele gegen Luzern und Malters/Wolhusen wurden gewonnen.

Damit krönen die Fussballerinnen mit ihrem Trainer Michael Hunziker ihre erfolgreiche Saison mit dem IFV Verbandsmeister-Titel. Das Team hat sich jedoch dazu entschieden, auf den Aufstieg in die 1. Liga zu verzichten.

In der Saison 2018/19 wird der FC Stans mit einem neuen Juniorinnen im FF-15 Team starten und so setzt man vorerst auf die Sicherung und Stärkung der Zukunft für den Mädchen- und Frauenfussball in der Region. Mit diesem Aufbau erhoffen sich das Team und die Vereine, zu einem späteren Zeitpunkt den Aufstieg in die 1. Liga. (pd)

9 Bilder

SG Stans-Engelberg: Ein Meister, der nicht aufsteigen will

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