Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SIEDLUNGSENTWICKLUNG: Obwalden will mit neuem Richtplan Siedlungsentwicklung ermöglichen

Um auch künftig neue Bauzonen ausscheiden zu können, passt der Kanton Obwalden seinen Richtplan an. Der Regierungsrat hat einen Entwurf davon zur öffentlichen Mitwirkung verabschiedet. Ziel ist es auch, die Standortvorteile auszubauen.
Die Website zur Revision des Richtplanes des Kantons Obwalden. (Bild: richtplan.ow.ch)

Die Website zur Revision des Richtplanes des Kantons Obwalden. (Bild: richtplan.ow.ch)

Entwicklungen hätten in der Vergangenheit auf flächenintensive Art und Weise und an nicht optimal erschlossenen Lagen stattgefunden. Dies soll künftig verhindert werden, heisst es im Entwurf, der am Donnerstag publiziert wurde. Geschehen soll das etwa durch eine Siedlungsentwicklung nach innen.

Dennoch sollen auch gezielte Erweiterungen des Siedlungsgebiets in Obwalden ermöglicht werden. Konkret sieht der Plan eine Erweiterung um 38,1 Hektaren vor. Dazu kommt ein Kontingent von 14 Hektaren für nicht vorgesehene Erweiterungen, was ein Total von 1103 Hektaren ergibt. Der Kanton hat von den 585 Hektaren Bauland noch Bauzonenreserven von insgesamt 64 Hektaren.

Bauzonen können auch weiterhin umgelagert werden. Sollen diese jedoch ausserhalb des im Richtplan festgelegten Siedlungsgebiets erfolgen. Eine Verlagerung oder Umnutzung von Grünflächen im Siedlungsgebiet ist möglich, wenn dadurch der Grünflächenanteil der Siedlung nicht beeinträchtigt wird und die Wohnqualität als Ganzes aufgewertet werden kann.s

Vier Typen von Gemeinden

Im neuen Richtplan werden die Gemeinden typisiert, womit man einer Anforderung des Bundes an die Revision nachkomme. So könnten diese gemäss ihrer unterschiedlichen Aufgaben und Stärken weiterentwickelt werden. Sarnen wird als Zentrum definiert, Alpnach, Kerns und Sachseln als zentrumsnahe Gemeinden, Giswil und Lungern als ländliche Gemeinden und Engelberg als touristische Schwerpunktgemeinde.

Der Tourismus soll nachhaltig und noch verstärkt zu einem Ganzjahrestourismus weiterentwickelt werden. Gleichzeitig will der Richtplan die verschiedenen Identitäten der Tal-, Hügel- und Berglandschaft schützen. Spezifisch gestärkt werden soll die Nutzung der verschiedenen Verkehrsmittel.

Unterlagen sind online

Am Montag, 7. Mai startet die öffentliche Mitwirkung und dauert 90 Tage. Alle notwendigen Dokumente liegen dann beim Bau- und Raumentwicklungsdepartement und den Gemeindeverwaltungen auf. Zusätzlich sind sie online abrufbar. Stellungnahmen und Vorschläge können ebenfalls via Website eingereicht werden, wie die Staatskanzlei Obwalden informiert.

Nach Abschluss des öffentlichen Mitwirkungsverfahrens werden die Eingaben ausgewertet
und der Entwurf des revidierten Richtplans überarbeitet. Der Richtplan muss vom Kantonsrat und schliesslich vom Bund genehmigt werden. Mit der Genehmigung des Bundesrats wird er behördenverbindlich.

Hinweis:

Unterlagen neuer Richtplan


sda/pd/spe

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.