Sika kündigt 22 Mitarbeitern

Die Krise in Westeuropa trifft den Bauzulieferer Sika Sarnafil in Sarnen. Der Stellenabbau wird durch einen Sozialplan abgefedert, weitere Kündigungen sollen nicht geplant sein.

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Sika ist ein global tätiges, unabhängiges Schweizer Unternehmen. (Bild: PD)

Sika ist ein global tätiges, unabhängiges Schweizer Unternehmen. (Bild: PD)

Schlechte Nachrichten für den Kanton Obwalden: 22 Mitarbeiter des Bauzulieferers Sika Sarnafil verlieren ihre Arbeit. Dominik Slappnig, Mediensprecher des Mutterkonzerns Sika, bestätigte die Kündigungen am Freitag gegenüber unserer Zeitung.

«Weil die Bautätigkeit in den angrenzenden europäischen Märkten zurückgeht, sind auch die Bestellungen rückläufig», erklärt Dominik Slappnig. Zusätzlich hätten Überkapazitäten in der Folienproduktion und Effizienzsteigerungen in der Produktion zu dem Stellenabbau geführt.

Die Angestelltenkommission von Sika Sarnafil sei in mehreren Besprechungen vorgängig über die Entlassungen informiert worden. Das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum sei eingeschaltet und der Regierungsrat vorzeitig kontaktiert worden.

Hans-Peter Hoeren/ks

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