Sind die Obwaldner Regierungsräte im richtigen Departement?

Eine Interpellation verlangt von der Regierung Antwort auf die Frage, ob die Departemente auch wirklich aufgrund der Kompetenzen verteilt würden.

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Die Obwaldner Regierung (von links): Christoph Amstad, Christian Schäli, Maya Büchi, Daniel Wyler und Josef Hess mit Landschreiberin Nicole Frunz Wallimann. (Bild: Izedin Arnautovic, Sarnen, 8.April 2018)

Die Obwaldner Regierung (von links): Christoph Amstad, Christian Schäli, Maya Büchi, Daniel Wyler und Josef Hess mit Landschreiberin Nicole Frunz Wallimann. (Bild: Izedin Arnautovic, Sarnen, 8.April 2018)

Die Regierungsräte würden vom Volk gewählt, damit sie entsprechend ihren Fähigkeiten ihre Departemente leiten könnten - dies schreibt Kantonsrat Hampi Lussi (CVP, Kägiswil) in einer am Freitag eingereichten Interpellation. Seiner Meinung nach sind aufgrund ihrer Ausbildungen ausser Josef Hess eigentlich alle Regierungsräte im falschen Departement.

Das erste Amtsjahr der laufenden Legislatur sei vorbei und bei entscheidenden Dossiers lägen noch immer keine abschliessenden Ergebnisse vor. Die Regierung wird deshalb unter anderem gefragt, ob sie bereit sei, die bestehende Zuteilung zu korrigieren, um die Effizienz und die Glaubwürdigkeit beim Parlament und dem Volk zu steigern. Die Interpellation werde schon jetzt eingereicht, damit ausreichend Zeit bleibe, um vielleicht schon in diesem oder im nächsten Jahr Umverteilungen und Rochaden vornehmen zu können. (unp)