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SKI NORDISCH: Letzter Auftritt für Titlis-Schanze

Bei hochwinterliche Bedingungen fanden auf der altehrwürdigen Gross-Titlis Schanze die letzten Wettkämpfe vor dem geplanten Umbau statt. Tom Hilde gewann den letzten internationalen Anlass, bester Schweizer wurde Kilian Peier auf Rang 7.
Tom Hilde gewann am Sonntag vor Miran Zupancic und Rok Justin. (Bild: PD)

Tom Hilde gewann am Sonntag vor Miran Zupancic und Rok Justin. (Bild: PD)

Die Titlis Schanze gilt bei den Athleten als anspruchsvoll und herausfordernd. Gleichzeitig bietet sie eine willkommene Abwechslung zu den fast schon monotonen Anlagen weltweit. Im Laufe des kommenden Jahres wird der Titlis-Bakken sanft renoviert. Die Anlaufbahn wird den neuesten Anforderungen angepasst und auch um Aufsprung und Auslauf werden Änderungen bei der Schanzengeometrie vorgenommen. Ab dem kommenden Winter 2015 erstrahlt die Gross Titlis-Schanze zudem wörtlich „in neuem Licht“. Die gesamte Anlage wird mit einer modernen Flutlichtanlage ausgestattet, welche zukünftig auch Nachtspringen ermöglicht. Durch diese weit reichenden Anpassungen sichert sich Engelberg auch weiterhin den prestigeträchtigen Platz im dichten Welt- und Continental Cup Kalender.

Auch bei ihrem letzten Auftritt zeigt sich die Schanze in hervorragendem Zustand. 70 Athleten aus 18 Nationen massen sich in einem überaus spannenden Wettkampf. Trotz leichtem Schneetreiben und tückischen Windbedingungen erreichten die Spitzenathleten bestweiten von über 130 Metern. Erneut präsentierte sich ein sehr hochklassiges Starterfeld, gespickt mit ambitionierten Nachwuchsspringern und arrivierten Weltcup Athleten. Der Norweger Tom Hilde vermochte den Wettkampf mit zwei konstant starken Sprüngen für sich zu entscheiden. Er setzte sich, trotz teilweise schwierigen Bedingungen, vor den starken Slowenen Miran Zupancic und Rok Justin durch. Sichtlich enttäuscht war der Pole Bartlomiej Klusek. Nachdem er bereits am Samstag den Sieg um lediglich einen halben Punkt verpasst hatte, stürzte er – klar in Führung liegend - nach der Landung. Trotz dieses Missgeschicks wurde er auf dem respektablen 5. Rang klassiert.

Wie bereits am Vortag konnten die Schweizer Athleten ihre Bestleistungen nur zum Teil abrufen. Einzig Kilian Peier durfte mit seiner Leistung zufrieden sein. Dank einem starken zweiten Sprung verbesserte er sich vom 14. auf den starken 6. Rang. Weniger gut lief es Lokalmatador Gregor Deschwanden, seine beiden Sprünge brachten ihm lediglich den 20. Rang ein.

Engelberg. Continental Cup. Sonntag: 1. Tom Hilde (No) 262,1 (131 m/128 m). 2. Miran Zupancic (Sln) 258,1 (126,5/132). 3. Rok Justin (Sln) 245,0 (121/131,5). 4. Andreas Stjernen (No) 239,3 (126/134). 5. Bartlomiej Klusek (Pol) 236,8 (134/131). 6. Killian Peier (Sz) 234,1 (121/125). Ferner: 20. Gregor Deschwanden (Sz) 222,4 (122,5/119). - Nicht im 2. Durchgang: 33. Luca Egloff (Sz) 102,7 (115,5). 36. Gabriel Karlen (Sz) 102,3 (118).

Samstag: 1. Justin 262,0 (127 m/129 m). 2. Klusek 261,5 (128/130). 3. Hilde 261,1 (125,5/131,5). 4. Zupancic 253,8 (122,5/131). 5. Stjernen 246,6 (122/126,5). 6. Joacim Ödegaard Björeng (No) 245,8 (115,5/127). 7. Peier 245,2 (122/125). Ferner: 15. Deschwanden 234,7 (120,5/123). 20. Karlen 229,0 (123/116,5). 31. Egloff 215,8 (124/126).

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Justin Rok aus Slowenien gewinnt vor Bartomiej Klusek aus Polen und dem Norweger Tom Hilde am Samstag in Engelberg. (Bild: PD)

Justin Rok aus Slowenien gewinnt vor Bartomiej Klusek aus Polen und dem Norweger Tom Hilde am Samstag in Engelberg. (Bild: PD)

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