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Skilegende gegen Skiprofi – das andere Duell auf der Frutt

Im Juli ist der «Donnschtig-Jass» in Obwalden zu Gast. Am vergangenen Freitag wurde auf der Frutt das Promi-Duell mit Bernhard Russi und Marco Odermatt gedreht.
Skifahrer Marco Odermatt (v.l.), SRF-Moderator Stefan Büsser und Skilegende Bernhard Russi am Rande der Dreharbeiten. (Bild: PD)

Skifahrer Marco Odermatt (v.l.), SRF-Moderator Stefan Büsser und Skilegende Bernhard Russi am Rande der Dreharbeiten. (Bild: PD)

Ein nicht alltägliches Bild präsentierte sich am vergangenen Freitag auf Melchsee-Frutt. Auf dem Hochplateau sind mitten im Frühling zwei Pistenfahrzeuge in Aktion zu sehen. Beat von Deschwanden, Betriebsleiter der Sportbahnen Melchsee-Frutt, erklärt in einem Schreiben: «Obwohl nach wie vor viel Schnee liegt, wollen wir die neue Wintersaison noch nicht eröffnen.»

Der wahre Grund für das emsige Treiben trägt einen anderen Namen: Donnschtig-Jass. Die Urner Skilegende Bernhard Russi und der Nidwaldner Skiprofi Marco Odermatt sind bei der beliebten SRF-Sendung am 11. Juli die prominenten Gäste. Ob die Sendung von Giswil oder von der Frutt ausgestrahlt wird, entscheidet sich anlässlich des Jassduells der beiden Gemeinden am 4. Juli in Thun.

Geschicklichkeit gefragt

Unabhängig vom Austragungsort wurde in Anlehnung an die Pistenbully-Schweizermeisterschaften auf der Frutt das Prominenten-Duell gedreht. «Es ist gar nicht einfach, mit der Schaufel des Pistenfahrzeugs eine Kugel im Loch zu versenken», erklärte Stefan Büsser, der neue Aussenmoderator der Jass-Sendung, während der Dreharbeiten.

Olympiasieger Bernhard Russi hat als Pistenbauer schon etliche Stunden in Pistenfahrzeugen verbracht, eine Geschicklichkeitsaufgabe hat er trotzdem noch nie absolvieren müssen. «Cool», quittierte der Urner die Aufgabe, währenddessen Marco Odermatt vor dem Einsteigen in das Gefährt den Vergleich mit einer Playstation zog und nachschob: «Diese war zwar schon sehr, sehr lange nicht mehr in Betrieb.»

«Nach Möglichkeit etwas Aussergewöhnliches

Hat Marco Odermatt als Mitglied der Nationalmannschaft von Swiss-Ski tiefgestapelt? Nach rund zwei Stunden Dreharbeiten ist die Entscheidung auf Melchsee-Frutt gefallen. Die Auflösung des Duells folgt für das Publikum aber erst am 11. Juli. Etwas ist jedoch jetzt schon klar: Die Aufgabe hat den beiden trotz des Altersunterschieds von fast 50 Jahren viel Spass gemacht.

«Genau solche Herausforderungen, wie wir sie auf der Frutt angetroffen haben, suchen wir für unseren ‹Donnschtig-Jass›. Sie sollen für das Publikum am Fernseher sowie für die Prominenten nach Möglichkeit etwas Aussergewöhnliches sein», erklärte Marco Krämer, der inhaltliche Leiter der Sendung, am Rande der Dreharbeiten. (pd/mst)

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Die Vorbereitungen im Zusammenhang mit der «Donnschtig-Jass»-Sendung vom 11. Juli laufen in Giswil wie auch in Kerns auf Hochtouren. Die beiden OK-Präsidenten Hans Slanzi (Giswil) und Beat von Deschwanden (Kerns) sind mit dem Stand der Vorbereitungsarbeiten sehr zufrieden. In Giswil ist der Vorplatz der Kirche als Festplatz vorgesehen, währenddem mit Melchsee-Frutt der höchstgelegene Sendeplatz in der Geschichte des «Donnschtig-Jasses» warten würde.

Ob in Giswil oder Kerns: Die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen sich laut einer Mitteilung auf ein Volksfest freuen. Neben dem neuen Moderatoren Rainer Maria Salzgeber und den prominenten Gästen aus dem Skizirkus ist bereits bekannt, dass in der Sendung auch Franz Arnold’s Wiudä Bärg auftritt. Insofern die Sendung von der Frutt ausgestrahlt würde, offerieren die Sportbahnen allen Zuschauerinnen und Zuschauern die Bahnfahrt, wie es im Schreiben weiter heisst. (pd/mst)

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