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Skilift versetzen weil Gletscher schmilzt

Bereits zum zweiten Mal muss der Skilift auf dem Titlis-Gletscher versetzt werden. Grund dafür ist das immer schneller schwindende Eis.
Der Rotegglift im Sommer: Mit Fliess werden die Eissockel gedämmt. Das Eis rundherum schwindet dennoch. (Bild: pd)

Der Rotegglift im Sommer: Mit Fliess werden die Eissockel gedämmt. Das Eis rundherum schwindet dennoch. (Bild: pd)

Darum haben die Titlis-Bergbahnen ein Baugesuch zur Versetzung der Gletscherlift-Bergstation beantragt. Das sei nichts Aussergewöhnliches, der Skilift treibe auf dem Gletscher, so der Titlis-Mediensprecher Peter Reinle. Nur die Berg- und Talstation seien im Fels verankert. Eine bauliche Anpassung sei zwischendurch nötig.

Aussergewöhnlich ist hingegen, wie schnell der Gletscher schwindet und sich mit ihm der Lift verschiebt. Erbaut wurde die Liftanlage 1986. Achtzehn Jahre später, 2004, mussten die Berg- und die Talstation aufgrund des abfliessenden Eises zum ersten Mal verschoben werden. Nur gerade acht Jahre hat die bauliche Anpassung gehalten.

Nun muss die Bergstation verschoben, eine zusätzliche Skiliftstütze eingebaut und ein Stützfundament verstärkt werden. Kostenpunkt: 200'000 Franken. Mitte August möchte man auf rund 3000 Metern über Meer mit den Arbeiten beginnen und innert fünf bis sechs Wochen damit fertig sein.

Christoph Riebli

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