Skiparadies rückt in die Ferne

Es wäre eines der grössten Skigebiete der Schweiz geworden. Doch das Zentralschweizer Projekt liegt zurzeit in einer Schublade.

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Der Zusammenschluss zum Riesen-Skigebiet: Melchsee-Frutt (im Bild: der Melchsee) mit Meiringen-Hasliberg und Engelberg-Titlis - rückt in weite Ferne. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Der Zusammenschluss zum Riesen-Skigebiet: Melchsee-Frutt (im Bild: der Melchsee) mit Meiringen-Hasliberg und Engelberg-Titlis - rückt in weite Ferne. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

2012 wollten sie mit den Bauarbeiten beginnen: Der Zusammenschluss von 210 Pistenkilometern und 51 Anlagen hätte die drei Bergbahngesellschaften Enbelberg-Titlis, Melchsee-Frutt und Meiringen-Hasliberg auf die Liste der grössten Schweizer Skigebeite hieven sollen. Das «Schneeparadies» zwischen Engelberg und Meiringen hätte sich in der Folge neben wohlklingenden Namen wie Portes du Soleil (VS/Frankreich), der Alpenarena Flims-Laax-Falera (GR) oder Zermatt wiedergefunden. Fast neun Jahre nachdem das Projekt in Luzern an einer Medienkonferenz vorgestellt wurde, zeichnet sich ein anderes Bild: Das Projekt musste zwischenzeitlich von acht auf sechs neue Sessellifte und von 48 auf 24 neue Pistenkilometer redimensioniert werden. Auch eine mögliche Umsetzung rückt in unbekannte Ferne.

Christoph Riebli

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