Skispringen Engelberg: Vorbereitungen laufen trotz Föhn nach Plan

Kalte Nächte haben geholfen. Der vorhandene Schnee wird in die Titlis-Schanze eingebracht und präpariert.

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Die Helfer inklusive Schneekanonen geben alles für das Skispringen in Engelberg.

Die Helfer inklusive Schneekanonen geben alles für das Skispringen in Engelberg.

Bild: PD

(pd) Die hohen Temperaturen und der starke Föhn der vergangenen Tage haben dem Chef der Engelberger Skisprungschanze Albin Amstutz einiges Kopfzerbrechen bereitet. Dank weniger kalter Nächte und geschicktem Umgang wird der vorhandene Schnee nun in die Anlage eingebracht und wettkampftauglich präpariert, heisst es in einer Mitteilung. Den beiden Weltcup-Skispringen vom 21. und 22. Dezember stehe deshalb nichts mehr im Wege.

Bis 10'000 Skisprungfans werden laut den Organisatoren an den Wettkampftagen in der Skisprung-Arena Platz finden. Beim Bauteam laufen die Arbeiten deswegen auf Hochtouren. Rund 160 Tonnen Material seien verbaut worden. Da ein grosser Teil der Anlage unmittelbar nach der Weltcup-Veranstaltung wieder zurückgebaut werde, bleibe der Equipe kaum Erholungszeit – zumal in diesem Jahr das Weltcup-Wochenende direkt an die Festtage grenzt.

Um all diese Arbeiten bewältigen zu können, ist das OK auf viele Profis aber auch auf freiwillige Helfer angewiesen. Zur Unterstützung der Bauequipe stellen beispielsweise Armee und Zivilschutzorganisation auch in diesem Jahr Personal und Technik zur Verfügung, wie die Organisatoren weiter schreiben. OK-Co-Präsidentin Martha Bächler: «Ohne die Unterstützung durch Armee, Zivilschutz und Gemeindearbeiter wären die verschiedenen Arbeiten weder durchführbar noch wäre es möglich, diese zu finanzieren.

«Je grösser die Veranstaltung, desto schwieriger die Helfersuche», erklärt Personalchef Walter Imbach in der Mitteilung. Seit einigen Jahren würden die freiwilligen Helfer mit Hilfe der Organisation «Swiss Volunteers*» gesucht, verwaltet und im Ablauf eingeplant. Über 400 solcher Freiwilliger stünden dieses Jahr im Einsatz, fast alle seien im letzten Jahr schon dabei gewesen.