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SKISPRINGEN: Enttäuschende Schweizer in Engelberg

Für Simon Amman und Gregor Deschwanden setzt es am Weltcup-Springen in Engelberg eine Enttäuschung ab. Die beiden Schweizer Topspringer klassieren sich nur in den Rängen 21 und 30.
Nicht zufrieden: Simon Ammann liegt nach dem ersten Sprung nur auf dem 18. Platz (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Nicht zufrieden: Simon Ammann liegt nach dem ersten Sprung nur auf dem 18. Platz (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Vom Selbstvertrauen, das die Schweizer Skispringer am Freitag nach der Qualifikation ausgestrahlt hatten, war 24 Stunden später nicht mehr viel übrig. Stattdessen überwog Unzufriedenheit, teils machte sich am Fuss der Titlis-Schanze gar Ratlosigkeit breit.

Peter Prevc aus Slowenien lässt sich für den Schanzenrekord von 142 Metern feiern. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Die Besten am Sonntag: Der zweitplatzierte Michael Hayboeck (links) aus Österreich, Sieger und Peter Prevc (Mitte) aus Slowenien und Kenneth Gangnes aus Norwegen. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Er sprang auch am Sonntag zum Sieg: Peter Prevc. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Domen Prevc, der Bruder von Peter Prevc, nimmt am Sonntag ebenfalls am Wettkampf teil. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Eine Schrecksekunge erlebte der Deutsche Richard Freitag. Er stürzte bei der Landung, konnte danach aber aufstehen und das Wettkampfgelände verlassen. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Der zweifache Sieger und neuer Schanzenrekordhalter Peter Prevc aus Slowenien im Zielgelände. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Auch am Sonntag nimmt der Slowene Domen Prevc am Wettkampf teil. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Simon Ammann bei einer Landung im Wettkampf am Sonntag. Beim zweiten Springen in Engelberg war er der einzige Schweizer Finalteilnehmer. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Kenneth Gangnes aus Norwegen nach einem seiner Sprünge am Sonntag. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Das Brüder-Duo aus Slowenien am Samstag an der Spitze: Domen Prevc (links) wird Zweiter und sein älterer Bruder Peter Prevc ist Sieger des Springens am Samstag. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Peter Prevc aus Slowenien siegt am Samstag vor seinem Bruder. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Der Slowene Domen Prevc springt am Samstag auf den zweiten Platz. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Der Japaner Noriaki Kasai wird am Samstag Dritter. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Der Japaner Noriaki Kasai freut sich über den dritten Platz beim ersten der beiden Springen in Engelberg. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Der Schweizer Simon Ammann springt am Samstag auf Platz 21. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Das Skispringen fand bei schönstem Wetter statt. (Bild: Keystone/ALEXANDRA WEY)
Der Schweizer Gregor Deschwanden erreicht am Samstag Platz 30. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Gregor Deschwanden aus einer anderen Sicht. (Bild: Keystone/ ALEXANDRA WEY)
Der Schweizer Gregor Deschwanden nach dem Sprung am Samstag. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Der Schweizer Simon Amman nach einem Sprung am Samstag. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Er scheint mit seinem Sprung zufrieden zu sein: Kenneth Gangnes aus Norwegen beim ersten der beiden Sringen in Engelberg. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Die Schweizer Fans rücken mit Jochrinklern an. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Die Schweizer Fans lassen sich nicht lumpen und bekennen Farbe. (Bild: Keystone /)
Ein "Give-me-Five" mit dem Sportstar: Simon Amman klatscht sich durch die Hände der Zuschauer. (Bild: Keystone /)
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Skispringen Engelberg

Dabei waren die Voraussetzungen, den vor einer Woche in Russland gezeigten Aufwärtstrend vor heimischer Kulisse fortzusetzen, ideal. Erstmals in diesem Winter konnte ein Weltcupspringen bei nahezu perfekten äusseren Bedingungen ausgetragen werden. Simon Ammann, als 21. Bester des Schweizer Quartetts, sprach denn auch unumwunden von einer verpassten Chance.

Noch schlechter erging es Gregor Deschwanden, der vor einer Woche im russischen Nischni Tagil mit Rang 7 sein bestes Weltcup-Ergebnis realisiert hatte. Deschwanden belegte nach Sprüngen auf 122,5 m und 120 m Rang 30 und wurde damit Letzter aller Finalteilnehmer. Nach dem ersten Sprung ausgeschieden waren Killian Peier (33., 124,0 m) und Luca Egloff (38., 120,0 m), der immerhin sein zweitbestes Weltcup-Resultat erzielte.

Für ein Novum in der 37-jährigen Weltcup-Geschichte sorgten Peter und Domen Prevc. Erstmals errang ein Brüderpaar auf höchster Stufe einen Doppelsieg. Der Triumph des um sieben Jahre älteren Peter war indes alles andere als eine Überraschung. Denn wird in dieser Saison ein Wettkampf nach zwei Durchgängen entschieden, gibt es am 23-jährigen Slowenen kaum ein Vorbeikommen. Erst wurde der wortkarge zweimalige Olympiamedaillen-Gewinner dreimal Zweiter, am Samstag grüsste er nun zum zweiten Mal innerhalb einer Woche von der obersten Stufe des Podests.

Am achten Weltcupsieg seiner Karriere hatte es bereits bei Halbzeit keine Zweifel mehr gegeben; Prevc ging mit einer Marge von umgerechnet sieben Metern in den Finaldurchgang. Spätestens seit diesem Wochenende gilt er an der Vierschanzentournee als Topfavorit. "Der Druck ist da, wenn man erfolgreich in die Saison startet", weiss der Slowene. In der Gesamtwertung weist er bereits einen Vorsprung von 105 Punkten auf den Deutschen Severin Freund (am Samstag 8.) auf.

Komplettiert wurde das Podest nach dem ersten Wettkampf in Engelberg vom unverwüstlichen Japaner Noriaki Kasai. Peter Prevc wurde dergestalt beim Siegerfoto vom jüngsten und vom ältesten Springer umrahmt. Letztmals hatte der mittlerweile 43-jährige Kasai in Engelberg 1999 auf dem Podest gestanden - im Geburtsjahr von Domen Prevc. Dieser bestritt erst sein fünftes Weltcupspringen. Schlechter als Zwölfter war er dabei noch nie.

Rund 7'800 Fans verfolgten gemäss Angaben der Organoisatoren den ersten der zwei FIS Skisprung Wettkämpfe auf der grössten Skisprunganlage der Schweiz, der Gross-Titlis-Schanze in Engelberg.

(pd/Si)

Engelberg. Skispringen. Weltcup. Grossschanze. Schlussklassement:
1. Peter Prevc (Sln) 297,1 (139,5 m/13 m). 2. Domen Prevc (Sln) 283,5 (133,5/134). 3. Noriaki Kasai (Jap) 273,5 (131,5/134). 4. Richard Freitag (De) 272,3 (132,5/128,5). 5. Kenneth Gangnes (No) 271,6 (127/135). 6. Anders Fannemel (No) 271,5 (133/128). 7. Stefan Kraft (Ö) 269,8 (132,5/127,5). 8. Severin Freund (De) 265,7 (133/126). 9. Michael Hayböck (Ö) 264,7 (129/129). 10. Manuel Fettner (Ö) 264,3 (131,5/130,5). Ferner: 20. Kamil Stoch (Pol) 246,8 (130,5/118). 21. Simon Ammann (Sz) 245,8 (128/125). 30. Gregor Deschwanden (Sz) 233,7 (122,5/120). - Nicht im Finaldurchgang: 33. Killian Peier (Sz) 114,8 (124). 38. Luca Egloff (Sz) 108,6 (120). - u.a. nicht am Start: Gregor Schlierenzauer (Ö).

Stand nach dem 1. Durchgang:
1. Peter Prevc 151,4 (139,5). 2. Freitag 138,5 (132,5). 3. Domen Prevc 138,2 (133,5). 4. Kraft 137,8 (132,5). 5. Fannemel 137,7 (133). 6. Freund 135,5 (133). - Ferner: 18. Ammann 123,9 (128). 28. Deschwanden 118,7 (122,5).

Weltcup-Stand (9/32):
1. Peter Prevc 464. 2. Freund 359. 3. Gangnes 310. 4. Daniel-André Tande (No) 251. 5. Johann André Forfang (No) 234. 6. Freitag 179. Ferner die Schweizer: 17. Ammann 99. 23. Deschwanden 52. 50. Peier 2.

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