Skispringen-OK-Chefin: «Wir haben ein Riesenglück gehabt»

Trotz Wetterpech war das Skispringen Engelberg ein Erfolg.

Robert Hess
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Angeregte Gespräche der OK-Chefs Martha Bächler und Hans Wallimann mit Bundesrätin Viola Amherd und Ständerat Erich Ettlin. Vorne rechts Urs Lehmann, Präsident Schweizerischer Skiverband, links Regierungsrat Christoph Amstad und Engelbergs Talammann Alex Höchli.

Angeregte Gespräche der OK-Chefs Martha Bächler und Hans Wallimann mit Bundesrätin Viola Amherd und Ständerat Erich Ettlin. Vorne rechts Urs Lehmann, Präsident Schweizerischer Skiverband, links Regierungsrat Christoph Amstad und Engelbergs Talammann Alex Höchli.

Bild: Robert Hess (21. Dezember 2019)

Die böenartigen Südwinde von letzter Woche und der Dauerregen vom Samstag und Sonntag waren denkbar schlechte Voraussetzungen für eine reibungslose und sportlich einwandfreie Durchführung des FIS Weltcup Skispringens Engelberg. «Dank des Fachwissens von Schanzenchef Bini Amstutz und seines Teams sowie des grossen Einsatzes der freiwilligen Helfer unter der Führung von Walter Imbach, haben wir das fast Unmögliche geschafft», sagte gestern Martha Bächler, die zusammen mit alt Regierungsrat Hans Wallimann an der Spitze des Organisationskomitees steht. «Die Sicherheit der Athleten hat beim Skispringen oberste Priorität», betonte Bächler, «und diese konnten wir an beiden Tagen bieten. Wir haben ein Riesenglück gehabt und freuen uns auch über den guten Zuschaueraufmarsch vor allem am Samstag.»

Premiere mit Amherd und Maurer

«Nach wie vor ist die Durchführung eines solchen Anlasses ohne grosse Unterstützung durch Militär- und Zivilschutzangehörige nicht möglich», sagte die OK-Präsidentin. Sie nutzte die Anwesenheit von Bundesrätin Viola Amherd, «um ihr den herzlichen Dank dafür auszusprechen». Die VBS-Chefin besuchte am Samstag auch die Sportmittelschule Engelberg.

Neben Viola Amherd folgte auch Bundespräsident Ueli Maurer der Einladung nach Engelberg. «Ich fühle mich einfach wohl hier», meinte er im Gespräch mit unserer Zeitung. «Es herrscht eine gemütliche Stimmung, die Leute sind offen und nett», lobte der «Stammgast». Zu den knapp 1000 Teilnehmern des traditionellen VIP-Anlasses gehörten viele Prominente aus Politik und Wirtschaft.