Skispringen

Weltcupleader Granerud triumphiert auch in Engelberg

Die Leaderbox blieb gestern im Finaldurchgang jeweils nicht lange besetzt. Am Ende packte Weltcup-Leader Halvor Egner Granerud den besten Sprung des Tages aus. Einziger Schweizer im Finaldurchgang ist Gregor Deschwanden auf Rang 27 in der Endabrechnung.

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Fanatastische Kulisse am Viessmann FIS Skisprung Weltcup Engelberg.

Fanatastische Kulisse am Viessmann FIS Skisprung Weltcup Engelberg.

Bild: PD

(pd/unp) «Einfach herrlich, auch hier in Engelberg zu gewinnen.» Weltcup-Leader Halvor Egner Granerud lag zwar bereits zur Halbzeit des Wettkampfs in Front, musste dann aber im Finaldurchgang auf der grössten Skisprunganlage der Schweiz in Engelberg einen Top-Sprung auspacken. Mit 138 Meter setzte er den weitesten Sprung des Tages in den Engelberger Schnee und liess sich einmal mehr Top-Haltungsnoten schreiben.

Der 24jährige Norweger ist in dieser Saison das Mass aller Dinge. Sein Sieg beim ersten von zwei Weltcup-Skispringen in der Zentralschweizer Wintersportmetropole ist die logische Folge und in dieser Saison bereits der vierte Sieg – in Serie. «Das gibt viel Energie für den Wettkampf vom Sonntag.»

Dass es für ihn auch am Sonntag kein Spaziergang wird, dafür werden seine Verfolger vom Samstag sorgen. Der Pole Kamil Stoch kommt auf der von ihm erklärten Lieblingsschanze immer mehr in Fahrt. Die zwei regelmässigen Sprünge auf 134 Meter bringen ihn auf Platz zwei. Das Podest komplettiert Anze Lanisek aus Slowenien mit Weiten von 137,5 und 133 Meter.

Für die drei zum Wettkampf angetretenen Schweizer gibt es nur für Gregor Deschwanden eine einigermassen zufriedenstellende Bilanz. Rang 27 resultiert am Ende für den Horwer. Vor einem Jahr wäre er mit diesem Resultat wohl zufrieden gewesen. In der Zwischenzeit hat er sich zum Leader des Schweizer Teams gemausert und aufgrund der bisherigen Resultate haben sich auch seine Ansprüche an sich selber geändert. Er wird am Sonntag ebenso wie die zwei sich nicht für den Finaldurchgang nicht qualifizierten Simon Ammann (Rang 39) und Dominik Peter (Rang 42) Gelegenheit haben, die persönliche Engelberger Bilanz aufzupolieren.