So wenige Verkehrsunfälle wie noch nie

Seit Messbeginn gab es im Kanton Obwalden so wenige Verkehrsunfälle wie noch nie, nämlich 190. Insgesamt wurden 97 Personen verletzt und 3 getötet.

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Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A8 zwischen Sarnen und Alpnach vom 2. September 2011. (Bild: Adrian Venetz/Neue OZ)

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A8 zwischen Sarnen und Alpnach vom 2. September 2011. (Bild: Adrian Venetz/Neue OZ)

Im Jahr 2011 verzeichnete die Kantonspolizei Obwalden 190 Verkehrsunfälle (204 im 2010), wie in einer Medienmitteilung zu entnehmen war. Damit gab es 14 Unfälle oder 6,9 Prozent weniger Unfälle als im vorangegangenen Jahr. Der Kanton Obwalden führt die Statistik von Verkehrsunfällen seit dem Jahr 1992.

Drei Personen wurden getötet

Trotz weniger Unfällen im Kanton Obwalden, sei die Zahl an getöteten (3) oder verletzten Personen (97) im 2011 noch immer auf hohem Niveau. Im Jahr davor gab es 204 Unfälle, mit 6 Toten und 113 Verletzten. Der erste tödliche Unfall 2011 geschah am 21. August 2011 auf der Glaubenbergstrasse.

Weniger Unfälle an Fussgängerstreifen

Bei den Unfällen im Zusammenhang mit Fussgängerstreifen fiel die Zahl auf 10 (Vorjahr 14). Bereits im Jahr 2007 überprüfte die Obwaldner Polizei sämtliche Fussgängerstreifen. Auf das hin wurden einzelne baulich angepasst. Einzelne Projekte sind noch ausstehend.

Am Brünigpass weniger Töffunfällen

Im Gemeindegebiet von Sarnen gab es am meisten Unfälle, gefolgt von Alpnach und Engelberg. Bereits wie im Jahr 2010 kam Sachseln am glimpflichsten davon. Besonders am Brünigpass verunfallten weniger Motorräder. Laut Mitteilung könnte der Grund dafür sein, dass gezielt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt wurden.

Geschwindigkeitskontrollen zeigen Wirkung

Mobile Geschwindigkeitskontrollen auf den Strassen scheinen Wirkung zu zeigen. Autofahrer fuhren im 2011 durchschnittlich 5 Prozent zu schnell (5,8 Prozent im 2010). Vor Jahren lag diese Zahl noch auf doppelt so hohem Niveau, bei weniger Autos auf den Strassen.

Mehr Zahlen gibt es in der Verkehrsunfallstatistik.

pd/ks