SP OBWALDEN: Neues Wahlverfahren auch in Obwalden?

Die Grünen Nidwalden haben vom Bund Recht bekommen – das Wahlsystem ist verfassungswidrig. Wie ist es in Obwalden?

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Die Situation für Obwalden müsse neu beurteilt werden, so Obwaldner SP-Präsident Beat von Wyl. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Die Situation für Obwalden müsse neu beurteilt werden, so Obwaldner SP-Präsident Beat von Wyl. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Das Bundesgericht hat eine Beschwerde der Grünen Nidwalden gegen das Wahlsystem für den Landrat gutgeheissen. Das Wahlverfahren sei verfassungswidrig, argumentieren die Richter aus Lausanne. Der Kanton Nidwalden muss nun bis 2014 einen gerechteren Proporz einführen. Die Obwaldner SP ist in einer ähnlichen Situation wie die Grünen Nidwalden.

Beat von Wyl, Parteipräsident der SP Obwalden, meint, die Voraussetzungen seien in Obwalden allerdings weniger markant als in Nidwalden. Der kleinste Wahlkreis in Obwalden ist Lungern, der immerhin vier Sitze hat. Dennoch, die grösseren Obwaldner Parteien haben bessere Chancen als die kleinen. Die Situation würde nach dem Bundesgerichtsentscheid jedoch neu analysiert, so Beat von Wyl. Konkrete Diskussionen seien bisher aber noch nicht intensiv geführt worden.

Joël von Moos

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.