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Spektakel mit knatternden Motoren

Am Mofa-Cross-Rennen haben Töfflifahrer den Zuschauern ein Spektakel geboten. Mittlerweile gehört der Kanton Obwalden wohl zu einer Hochburg von Töfflifans.
Birgit Scheidegger
Die Fahrer im Kampf um einen guten Platz beim Mofa-Cross. (Bild: Birgit Scheidegger, Giswil, 16. Juni 2018)

Die Fahrer im Kampf um einen guten Platz beim Mofa-Cross. (Bild: Birgit Scheidegger, Giswil, 16. Juni 2018)

Das Mofa-Cross-Rennen wurde am vergangenen Samstag nach 2016 zum zweiten Mal in Giswil durchgeführt. Ein Rennen, das zur offiziellen Mofa-Cross-Schweizermeisterschaft des SAM (Schweizerischen Auto- und Motorradfahrer-Verband) zählt. Rund 100 Fahrer starteten in sechs Kategorien, darunter die beiden Plausch-Kategorien Fun, in Zweierteams mit Fahrerwechsel während des Rennens sowie Hobby, Fahrer ohne Lizenz. Sieger im Superfinale, an dem die Ränge eins bis drei der Kategorien M0, M1, M2, M3 sowie Hobby ein gemeinsames Rennen fuhren, wurde Martin Schraner. Die einzige Frau, die für die Schweizer-Meisterschaft in der Kategorie M0 fuhr, Sarah Domann belegte in der Tagesrangliste den 14. Rang mit 23 Punkten.

Nicht alle Fahrer sprangen elegant über die Hürde. Bei einigen schlitterte das Gefährt auf die Seite und es gab sogar einen kleinen Sturz, bei dem die Zuschauer kurz den Atem anhielten. Doch fast alle Fahrer hatten ihre Mofas im Griff und meisterten Kurven und Sprung.

Die vielen Zuschauer erlebten ein spannendes Rennspektakel im Pfedli in Giswil und liessen sich von der allgemeinen Begeisterung für das beliebte Gefährt, dass wohl auch heute noch an unvergessene Touren als «Töfflibub» erinnert, anstecken. Gäste aus nah und fern versammelten sich auf dem grossen Gelände und feuerten die Fahrer lautstark an. Vor allem die Königsklasse M3, in der die schnellsten Fahrer unterwegs waren, zog die Aufmerksamkeit auf sich. In dieser Kategorie wird bis maximal 100 ccm gefahren, das Motor-Gehäuse darf abgeändert werden, die Federung ist frei wählbar und die Wasserkühlung erlaubt. Einzig der Rahmen muss durchgehend original sein.

Spannung und Spass zugleich

Das Töffli ist Kult, vor allem bei den Obwaldnern. Der Kanton scheint eine Hochburg der «Töffli-Helden» zu sein. Viele Fahrer haben bereits Pokale von schweizweiten Mofa-Cross-Rennen gewonnen. So ist es nicht verwunderlich, dass das Rennen in Giswil nicht nur dem Spass zugeschrieben war, sondern auch um jede Sekunde gekämpft wurde.

Die gesamte Rangliste finden Sie hier

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