SPITAL: Neupositionierung der Orthopädie

Die Kantonsspitäler Obwalden und Nidwalden haben gemeinsam entschieden, die bisher über beide Häuser arbeitende Orthopädieabteilung zu reorganisieren und an den beiden Spitälern je selbständig zu betreiben.

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Dr. Andreas Remiger, Chefarzt Orthopädie, im Kantonsspital Nidwalden in Stans. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Dr. Andreas Remiger, Chefarzt Orthopädie, im Kantonsspital Nidwalden in Stans. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Die Zusammenarbeit der beiden Spitäler im Bereich der Orthopädie ist aufgrund veränderter Rahmenbedingungen an ihre organisatorischen Grenzen gestossen. Das KSNW hat seine Strategie geändert und führt eine Organisationsanpassung der Orthopädie durch, welche auch der Strategie des KSOW entspricht. Die verschiedenen Strategieausrichtungen beider Spitäler führen zu einer zunehmenden Belastung für die Führung und auch für die Mitarbeitenden.

Ab August selbständig

Nach intensiven Gesprächen und Analysen sind die beiden Spitäler daher zur Überzeugung gelangt, dass eine je selbständig geführte Klinik Orthopädie/Traumatologie für beide Spitäler Vorteile bringt. Daher wurde gemeinsam beschlossen, das Service Level Agreement (Vereinbarung der Zusammenarbeit) über die Leistungen der Orthopädie für beide Häuser auf Ende August 2014 aufzulösen. Der heutige Chefarzt über beide Spitäler, Dr. med. Andreas Remiger und sein Team werden ab September 2014 wie bis anhin für die Klinik Orthopädie/Traumatologie am Kantonsspital Nidwalden tätig sein.

pd/shä