SPORT: Mountainbiker fahren in ungewisse Zukunft

Einem der grössten Sportanlässe in Obwalden fehlt ein Hauptsponsor. Das OK bangt um die Zukunft.

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Seit der Erstaustragung - hier der Lokalmatador Flemming Stadler bei der Premiere 2003 - konnte die O-Tour die Teilnehmerzahl stets erhöhen. (Bild Beat Blättler/Neue LZ)

Seit der Erstaustragung - hier der Lokalmatador Flemming Stadler bei der Premiere 2003 - konnte die O-Tour die Teilnehmerzahl stets erhöhen. (Bild Beat Blättler/Neue LZ)

Die O-Tour Bike Obwalden leidet unter Geldsorgen. Seit 2008 fehlt der zweitgrössten Sportveranstaltung im Kanton ein Hauptsponsor. Zwei Jahre konnte das OK rote Zahlen verhindern, doch nun scheint die Krisenkasse langsam aufgebraucht. "Finden wir auch für die nächste Austragung 2011 keinen Hauptsponsor, ist der Anlass langfristig gefährdet", sagt OK-Präsident Hans-Melk Reinhard.

Dabei kann das Rennen durchaus auf eine glorreiche Vergangenheit zurückblicken. Gegenüber dem Premierenjahr 2003 konnte die Teilnehmerzahl beinahe verdoppelt werden, Reinhard rechnet bei schönem Wetter mit 900 Bikerinnen und Bikern. Und auch in der nationalen Mountainbike-Szene hat sich der Anlass über die Jahre etabliert. Die O-Tour ist inzwischen der iXS Swiss Bike Classic angegliedert und zählt somit zu den grössten Bikerennen der Schweiz. So sind neben zahlreichen Hobby-Bikern auch nationale Topathleten am Start.

Jonas von Flüe

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.