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SPORT: Wenig standhafter Papp-Torwart

Rund 200 Schulkinder aus Lungern und Hasliberg liessen sich bei der School Tour vom Fussballfieber anstecken.
Birgit Scheidegger
Auch wenn es primär um den Spass am Fussballspiel ging, waren die Schüler mit vollem Einsatz dabei. (Bild: Birgit Scheidegger (Lungern, 24. August 2017))

Auch wenn es primär um den Spass am Fussballspiel ging, waren die Schüler mit vollem Einsatz dabei. (Bild: Birgit Scheidegger (Lungern, 24. August 2017))

Birgit Scheidegger

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

Spiel, Spass und Fairplay standen bei dem Turnier im Vordergrund, deshalb gab es keinen Schiedsrichter und auch keine Rangliste. Dem Jubel, wenn das runde Leder ins gegnerische Tor rollte, tat dies allerdings keinen Abbruch. Ehrgeizig versuchten die Mädchen und Buben gestern Donnerstag die Gegner auszuschalten, um an den Ball zu kommen. Hatten sie diesen einmal am Fuss, blieb er haften, bis sie zum Tor rannten und diesen versenkten. Ein kurzer Jubel, abklatschen und sofort die nächste Chance nutzen.

Das erste Mal in Lungern Halt gemacht

Die Credit Suisse Cup School Tour, ein Projekt des Schweizerischen Fussballverbands (SFV), ist jährlich in zehn Schweizer Ortschaften und Schulen unterwegs. In Lungern wurde zum ersten Mal Halt gemacht. Mit diesem Projekt soll den Schülerinnen und Schülern der beliebteste Teamsport nähergebracht werden. «Die Euphorie und die Vorfreude der Lungerer Kinder waren riesig. Überhaupt ist die Begeisterung in einem Dorf viel grösser als in den Städten», erklärte ein Helfer der vom SFV engagierten Eventfirma. Gespielt wurde auf speziell eingerichteten Feldern mit aufblasbaren Umrandungen und Toren.

Pro Team spielten bis zu sieben Mädchen und Buben, wie Berti Kübler, Mitglied der Lungerer Schulleitung, erläuterte. «Unsere Schülerzahl reichte nicht ganz, um die Vorgaben für das Turnier zu erfüllen, deshalb sind auch 35 Kinder aus Hasliberg dabei.»

Elfmeterschiessen vor «Bilderpublikum»

Den kleinen und den grösseren Fussballern war dies egal, Hauptsache, ein Ball war auf dem Feld. Ein besonderes Highlight war auch der Robokeeper, eine Animation, bei der die Kinder zum Elfmeterschiessen antreten konnten. Während im Hintergrund ein grosses «Bilderpublikum» am Jubeln war, zeigte der Papp-Torwart bei den meisten Spielern – egal ob Mädchen oder Buben – keine Standhaftigkeit.

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