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Sporting Park Engelberg: Viele offene Fragen

An einer Veranstaltung der SVP-Ortssektion wurden verschiedene Optionen für das Freizeitzentrum und das Schwimmbad diskutiert. Noch ist vieles im Fluss.
Martin Uebelhart

Der Sporting Park Engelberg. (Bild: Corinne Glanzmann (Engelberg, 31. Oktober 2018))

Der Sporting Park Engelberg. (Bild: Corinne Glanzmann (Engelberg, 31. Oktober 2018))

Informationen und Gedankenaustausch waren bei einer Versammlung der Ortssektion Engelberg der SVP angesagt. Parteipräsidentin Monika Rüegger konnte im Sporting Park als Gäste auch Talammann Alex Höchli und Statthalter Seppi Hainbuchner begrüssen, die aus erster Hand über verschiedene Themen der Gemeinde informierten.

Hauptthema am Montagabend waren denn auch der Sporting Park und die Frage, wie es mit dem Projekt weiter geht. Seppi Hainbuchner konnte noch nicht mit konkreten Resultaten aufwarten, wie sich der Gemeinderat die weiteren Fortschritte vorstellt. Das werde kommende Woche Thema einer Klausursitzung sein. Es sei eine genaue Analyse erforderlich, warum die Abstimmung am 23. September nicht habe gewonnen werden können, so der Statthalter. «Es ging um den Kredit für einen Architekturwettbewerb, war aber wohl eine Standortabstimmung für das Schwimmbad», meinte Hainbuchner vor den rund 50 Personen.

Einzelinitiative muss behandelt werden

Klar sei, dass die Einzelinitiative von Teddy Amstutz behandelt werden müsse. Die Eingabe fordert die Klärung der Standortfrage für das öffentliche Schwimmbad in Engelberg durch eine neuerliche Volks­abstimmung. Welche Haltung der Gemeinderat zu dieser Initiative einnehmen wolle, habe er noch nicht entschieden. Hainbuchner zeigte auf, dass bei einer Sanierung des Schwimmbads Sonnenberg mit Kosten von 8 bis 15 Millionen Franken zu rechnen wäre. Wobei sich der tiefere Wert auf eine Sanierung ohne eine Angebotserweiterung beziehe. Es gelte für den Gemeinderat, sich ausführlich Gedanken zu machen. «Finanziell steht Engelberg im Moment gut da», sagte Seppi Hainbuchner. «Doch es stehen viele Aufgaben an. Neben dem Sporting Park etwa die Turnhalle, das Gemeindehaus oder Strassenprojekte.» Er wisse nicht, «ob wir in zehn Jahren immer noch so dastehen.»

Aus der Runde wurden Stimmen laut, es sei vielleicht zu viel hineingepackt worden in die Vorlage und es wurde angeregt, das Schwimmbad besser auszuschildern. Talammann Alex Höchli räumte ein, dass es Optimierungspotenzial gebe. An der Talgemeinde beantrage der Gemeinderat einen Kredit für die Realisierung eines Fussgängerleitsystems für die ganze Gemeinde. Weiter ermunterte er, gegenüber dem Gemeinderat ungeniert die Meinungen zum Sporting Park und zum Schwimmbad zu äussern. «Wir möchten nicht noch einmal auflaufen.»

Noch keine Lösung für Plastikverwertung

Diskutiert wurde am Montag zudem eine Initiative der SVP, die Sammlung von PE- und PP-Plastik im Werkhof Wyden wieder anzubieten. Noch sei man auf der Suche nach einer Lösung, war zu erfahren. Die Gemeinde hatte die Sammlung eingestellt, weil sich keine Abnehmer für den Plastik mehr finden liessen. Der kantonale Volkswirtschaftsdirektor Daniel Wyler hielt fest, man werde eine Lösung finden. Das grösste Problem seien die Verunreinigungen des Plastiks. Verhandlungen in diesem Bereich seien im Moment zäh. Keine Lösung sei, den Plastik den Zementfabriken zur Verbrennung anzubieten. Diese hätten weniger strenge Vorschriften als etwa Kehrichtverbrennungsanlagen.

In einer Petition fordert die SVP weiter, dass die Abfahrtszeiten der Engelberger Busse besser mit den Schulzeiten koordiniert würden. Talammann Alex Höchli hielt fest, dass die Busse an sich nicht als Schulbusse konzipiert seien. Doch lägen sichere Schulwege im Interesse aller. Die Busse seien auf den Fahrplan der Zentralbahn abgestimmt, doch habe die Engelberger Autobetriebe AG Gesprächsbereitschaft signalisiert. Vielleicht lasse sich noch die eine oder andere Minute herausholen.

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