SPORTMITTELSCHULE ENGELBERG: Der Kampf um Finanzen bleibt

Die Sportmittelschule Engelberg ist beliebt, wie die Schülerzahlen belegen. Trotz der Erfolge ist die Schule nach wie vor auf Gönner angewiesen.

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Peter Urs Naef, Präsident des Vereines Schweizerische Sportmittelschule Engelberg. (Bild Geri Wyss/Neue OZ)

Peter Urs Naef, Präsident des Vereines Schweizerische Sportmittelschule Engelberg. (Bild Geri Wyss/Neue OZ)

Für junge Schneesporttalente ist die Sportmittelschule Engelberg eine gute Adresse. Die Schülerzahlen stiegen in den vergangenen Jahren kontinuierlich. 59 Jugendliche besuchen das laufende Schuljahr. Fürs Schuljahr 2009/2010 strebt man 62 Schüler an, wie Peter Urs Naef, Präsident der Schweizerischen Sportmittelschule Engelberg erklärt.

Nicht nur die Schülerzahlen sind auf das laufende Schuljahr hin gestiegen. Ebenso wurde die Lehrer- und Trainerbasis verbreitert sowie in Infrastrukturen investiert. «Wir haben die Kapazität auf allen Ebenen erweitert», kommentiert Peter Urs Naef.

«Die Schweiz tut wenig für Skisporttalente»
Seit 1. Juli 2006 ist die Sportmittelschule als Verein organisiert. Sie ist eines von drei Nationalen Leistungszentren. Swiss-Ski stärkte diese Zentren anfangs Jahr, nachdem die Akademie Brig aufgehoben worden war. Damit wandte sich Swiss-Ski ab von der Idee einer zentralen Talentschmiede in Brig und kehrte zum föderalistischen System zurück. Mit ein Grund, dass es der Sportmittelschule besser geht als noch vor ein paar Jahren.

Dies schlägt sich auch in den Zahlen nieder. Zum zweiten Mal in Folge konnte die Sportmittelschule eine praktisch ausgeglichene Rechnung präsentieren. Im vergangenen Schuljahr resultierte ein leichter Gewinn von 11'000 Franken. «Doch der Kampf um finanzielle Mittel bleibt nach wie vor», relativiert Naef. Das Budget für das kommende Schuljahr beläuft sich nach seinen Angaben gegen 2 Millionen Franken. «Davon müssen wir gut 300'000 Franken durch Gönner und Sponsoren abdecken», sagt Naef. «Die Schweiz tut zu wenig für die Förderung der Skisporttalente.»

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.