SPORTMITTELSCHULE ENGELBERG: Engelberg wird erste Adresse für Skitalente

Swiss Ski hebt die Akademie Brig auf und nimmt damit Abschied von der Idee einer zentralistischen Talentschmiede. Engelberg wird nun zusammen mit Brig und Davos erste Adresse für Skitalente. Und bekommt von Swiss-Ski mehr Geld.

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Eskil Läubli: «Wir interpretieren diesen Schritt als Vertrauensbeweis.» (Bild Geri Wyss/Neue OZ)

Eskil Läubli: «Wir interpretieren diesen Schritt als Vertrauensbeweis.» (Bild Geri Wyss/Neue OZ)

Die Sportmittelschule Engelberg ist ein solches Nationales Leistungszentrum, welches Swiss-Ski aufwertet. «Die drei Nationalen Leistungszentren stehen nun auf der obersten Stufe der Nachwuchsförderung», erklärt Marc Wälti, Chef Kommunikation von Swiss-Ski. Das bedeutet, dass Swiss-Ski mehr Geld an die Sportmittelschule Engelberg zahlen wird, offenbar rund eine halbe Million Franken. Geld, das die Sportmittelschule brauchen kann, hat sie doch während Jahren mit roten Zahlen zu kämpfen gehabt.

Im vergangenen Schuljahr 2006/07 konnte die Schule, die seit dem 1. Juli 2006 als Verein organisiert ist, erstmals seit langem eine praktisch ausgeglichene Rechnung präsentieren. Den grössten Teil des Nettoertrags machten mit 37 Prozent die Schulgelder aus. 28 Prozent steuerten Gönner, Sponsoren und Spender bei, 21 Prozent der Kanton.

Eskil Läubli, Geschäftsführer der Sportmittelschule, reagierte erfreut auf den Entscheid von Swiss-Ski. «Wir interpretieren diesen Schritt als Vertrauensbeweis in unsere Aufbauarbeit und in unser Schaffen.» Künftig könne die sportliche Qualität an den drei Standorten weiter erhöht werden, und die begrenzt verfügbaren Mittel könnten gezielter eingesetzt werden, sagt Läubli.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.