Sportzentrum: Vogler verlangt Transparenz

Der Kanton Obwalden hat sich für ein nationales Zentrum für Wintersport beworben. Der Bund aber will – zumindest vorerst – am Standort Andermatt festhalten.

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«Aus volkswirtschaftlicher Sicht wäre ein solches Zentrum sehr attraktiv.» Nationalrat Karl Vogler; hier im Nationalratssaal im Gespräch mit Bundesrätin Doris Leuthard. (Bild: Keystone)

«Aus volkswirtschaftlicher Sicht wäre ein solches Zentrum sehr attraktiv.» Nationalrat Karl Vogler; hier im Nationalratssaal im Gespräch mit Bundesrätin Doris Leuthard. (Bild: Keystone)

Bis Ende des vergangenen Jahres hätte der Bund eine Machbarkeitsstudie vorlegen wollen: Darin sollte stehen, ob und weshalb sich Andermatt eignet, um dort ein nationales Zentrum für Wintersport zu realisieren.
Diese Studie ist aber nach wie vor in Bearbeitung, wie der Sprecher des Bundesamtes für Sport auf Anfrage sagt.

Auch der Kanton Obwalden wartet gespannt auf die Ergebnisse der Studie. Mitte Dezember hatte er nämlich dem Bund mitgeteilt, dass sich auch Engelberg eignen würde, um ein solches Zentrum für Wintersport zu realisieren.

Nationalrat Karl Vogler und Ständerat Hans Hess meldeten sich im Parlament mit einer Interpellation zu Wort. Sie gehen darin zwar nicht explizit auf Engelberg ein, möchten aber vom Bund wissen, ob er auch andere Standorte für ein Wintersportzentrum prüft – und falls nein, warum nicht.

«Bis anhin weiss man ja gar nichts über dieses geplante nationale Wintersportzentrum», sagt Nationalrat Karl Vogler gegenüber unserer Zeitung. «Deshalb erwarte ich umfassende Antworten auf einige grundsätzliche Fragen.» Die Idee dahinter liegt auf der Hand: Der Bund soll neben Andermatt auch Engelberg ins Auge fassen.

Adrian Venetz

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