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ST. NIKLAUSEN: Das Bruder-Klaus-Denkmal der etwas andern Art

Das Rad des Landesvaters, welches aus der Wiese ragt, dient nicht nur seinem Jubiläum, sondern auch den Kleintieren.
Das Meditationsbild von Bruder Klaus auf der ökologischen Wiese der Familie von Deschwanden. (Bild: Peter von Deschwanden/PD)

Das Meditationsbild von Bruder Klaus auf der ökologischen Wiese der Familie von Deschwanden. (Bild: Peter von Deschwanden/PD)

Zum 600-Jahr-Jubiläum von Bruder Klaus hat sich der Landwirt Peter von Deschwanden etwas Spezielles ausgedacht. «Zum Bruder-Klaus-Jahr haben wir das Meditationsbild mit einem Durchmesser von 30 Meter in unser Land gemäht», erzählt der zweifache Vater. Das Rad steht symbolisch für Bruder Klaus und stellt das Göttliche in der Mitte dar. Dieses Kunstwerk ist jedoch nicht das erste Wiesenbild, das von Deschwanden erstellt hat. «Es ist bereits unser viertes Wiesenbild. Wir erstellen sie nicht periodisch, sondern je nach Wetter und Zeit», erläutert er. Die Erstellung solcher Bilder gestaltet sich jedoch nicht so einfach. Laut dem 46-Jährigen braucht es einiges an Planung, um solch ein Bild auf die grüne Leinwand zu bringen. «Das letzte Wiesenbild, welches wir machten, war ein Kleeblatt mit einem Schriftzug. Dieses war komplizierter als das Rad, da wir den Plan zuerst auf das geografische Informationssystem vorzeichnen und vor Ort mit GPS und Markierungen abstecken mussten», verrät er. Obwohl das diesjährige Bild einfacher zu verwirklichen war, wurde trotzdem ein Arbeitstag für die Herstellung benötigt.

Das Bruder-Klaus-Rad als Unterschlupf für Kleintiere

Diese Wiesenbilder stellen jedoch mehr als nur eine Verzierung im Land dar. «Das Rad ist ein sogenannter Altgrasstreifen und befindet sich auf einer un­gedüngten Ökofläche, die erst später geschnitten werden darf.» Und er fügt an: « Diese Flächen sind ökologisch sehr wertvoll. Durch das längere Bestehen der Wiesen haben Kleintiere eine Rückzugsmöglichkeit.» Die ungemähten Abschnitte fördern zudem die Artenvielfalt der Pflanzen und sind somit auch für die Vegetation entscheidend. Die Familie von Deschwanden hat sich bewusst dafür entschieden, nicht einfach nur einen Streifen Altgras stehen zu lassen, sondern daraus etwas zu kreieren.

Amanda Amstad

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

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