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STALDEN: Schwendi ehrt Weltmeister Renato Burch

Renato Burch wurde vor Monatsfrist in Klosters zweifacher Senioren-Weltmeister im Langlauf. Am Sonntagabend wurde er weltmeisterlich geehrt.
Roland Bösch
Winkt aus dem Oldtimer: Senioren-Weltmeister Renato Burch (links) mit Lebenspartnerin Susanne und dem Beckenrieder Roland May, seinem Staffel-Gold-Teamkollegen. (Bild: Marco Berwert/PD (Stalden, 2. April 2017))

Winkt aus dem Oldtimer: Senioren-Weltmeister Renato Burch (links) mit Lebenspartnerin Susanne und dem Beckenrieder Roland May, seinem Staffel-Gold-Teamkollegen. (Bild: Marco Berwert/PD (Stalden, 2. April 2017))

Roland Bösch

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

«Hoch das Bein, die Schwander sollen’s leben, hoch das Bein, die Schwander sollen’s sein»: Dieser bekannte Spruch der älteren Garde des Skiclubs Schwendi-Langis dürfte einigen durch den Kopf gegangen sein, als der Masters-Langlaufweltmeister Renato Burch am Sonntagabend feierlich in Stalden empfangen wurde.

Kein alltägliches Ereignis: Die Schwander Musik, Fahnendelegationen, der Trinklerclub und viele Gäste waren gekommen, um mit dem 55-Jährigen auf seine zwei Goldmedaillen an den Senioren-Weltmeisterschaften Anfang März in Klosters anzustossen (wir berichteten). Als Renato Burch beim Besammlungsort eintraf, verschlug es ihm fast die Sprache – es war eine Überraschung für ihn. «Erst als ich am Sonntagnachmittag aufgefordert wurde, an einen Termin die Medaille mitzunehmen, wurde ich hellhörig. Mit einem so grossen Aufmarsch hätte ich aber nicht gerechnet», erklärt Burch.

Weltmeisterliche Oldtimerfahrt

Wie es sich für einen Weltmeister gehört, wurde Renato Burch mit einem Oldtimer durch die Strassen von Stalden bis zum «Rössli» gefahren. Dort stieg dann die eigentliche Ehrung. Der Skiclub Schwendi-Langis übernahm dabei mit dem klubeigenen Förderverein und unterstützt durch die Gemeinde und Korporation die Federführung. Der Saisonend­apéro in der Klubhütte wurde deswegen kurzerhand abgesagt.

Nachvollziehbar: Gehört doch der mittlerweile in Wilen wohnhafte und in Kägiswil als Unternehmer tätige Renato Burch seit fast 40 Jahren dem Verein an. Mit einem Augenzwinkern gab Klubpräsident Marco von Flüe zu verstehen: «Für solche Ereignisse lassen wir den Saisonendapéro wieder einmal ausfallen.» Mit Regierungsrat Paul Federer, Gemeindevizepräsident Jürg Berlinger und Korporationspräsidentin Vreny Schädler-Jakober ergriffen zahlreiche Gratulanten das Wort. Die mehrjährige akribische Vorbereitung von Renato Burch und sein konsequentes Handeln wurden dabei mehrfach hervorgehoben.

Einer, der dies hautnah mitbekommen hat, war Roland May als Schweizer Masters-Direktor und Staffel-Gold-Teamkollege. Als Delegationschef hat der Beckenrieder in Klosters für optimale Athletenbedingungen gesorgt. Ein guter Grund für die Verantwortlichen des Skiclubs Schwendi-Langis auch den Nidwaldner für seine Medaille und das Wirken zu ehren. In all diesen Momenten nicht mehr aus dem Strahlen heraus kam Renato Burch.

Er freute sich riesig über die Ehrung, bedankte sich bei jedem einzelnen Anwesenden und stellte fest: «Gegen das Ende der Rennen in Klosters war es nur noch eine reine Kopfsache und die Freude am Sport. Eigentlich hätte der Körper schon lange aufgeben wollen. Gerade diese Freude am Sport und an der Bewegung sollen die jungen Athleten, aber auch die älteren Semester nie verlieren.»

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