STANDORTPROMOTION: Neuansiedlungen und Firmengründungen generieren

Die Standortpromotion in Obwalden lud zur Generalversammlung. Im Mittelpunkt standen die Berichte von Präsidium und Geschäftsleitung - weil etwas erwartet wird.

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Neuansiedlungen erwünscht. Auf einer Obwaldner Baustelle im letzten Jahr. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Neuansiedlungen erwünscht. Auf einer Obwaldner Baustelle im letzten Jahr. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Wenn die Standortpromotion in Obwalden zur Generalversammlung lädt, interessieren hauptsächlich die Geschäftsberichte des Präsidenten und des Geschäftsführers. Ihre Ausführungen kommen einem Rechenschaftsbericht gleich, den Leistungsauftrag erhält die Organisation nämlich vom Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Obwalden.

Um die Ertragsausfälle der Steuerstrategie zu kompensieren, verlangt der Kanton von der Standortpromotion die Ansiedlung neuer Firmen und Privatpersonen. Allein schon die Gründung zahlreicher Firmen bringt jährlich über eine Million Franken in die Staatskasse. Ein gewisses Problem sehen die Verantwortlichen der Standortpromotion in der zunehmenden Knappheit an zonengerechtem Bauland. Nicht etwa, weil solches nicht vorhanden ist, sondern weil es gehortet wird, deshalb nicht überbaut werden kann und Projekte verzögert.


Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.