STANSSTAD/ALPNACH: Am Lopper werden 10 Millionen investiert

Der Belag des Lopperstegs wird im Moment erneuert. Bald wird die Sanierung der Lopperstrasse folgen.

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Ueli Odermatt montiert zwischen Alpnach und Stansstad Holzbretter am Loppersteg. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Ueli Odermatt montiert zwischen Alpnach und Stansstad Holzbretter am Loppersteg. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Meter um Meter ersetzen Bauarbeiter momentan den alten, teils angefaulten Holzbelag des Lopperstegs. «Uns wurde es zu aufwändig, den alten Belag zu erneuern», sagt der stellvertretende Nidwaldner Kantonsingenieur Renato Casiraghi. Mängel bei der Montage haben dazugeführt, dass die alten Latten aus Fichtenholz bereits nach neun Jahren ersetzt werden müssen. Auf Empfehlung von Holzfachleuten hat man sich neu für Lärchenholz entschieden, das eine Lebensdauer von mindestens zehn Jahren haben soll. Kostenpunkt: 0,45 Millionen Franken.

 Für weitere 9,2 Millionen Franken soll im Frühjahr 2009 die Lopperstrasse saniert werden. Sobald auf Ende 2008 die Nordröhre des Kirchenwaldtunnels und der Verbindungstunnel eröffnet wird, verliert diese ihre Funktion als Zubringer des Gotthardverkehrs in Richtung Brünig. Casiraghi erwartet dann wesentlich weniger Verkehr. Entsprechend sind die Verkehrsplaner daran, die Nutzung der Strasse neu zu überdenken. Möglicherweise soll die Tempolimite herabgesetzt werden, damit die Strasse für Velofahrer attraktiver wird.

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Ob- und Nidwaldner Zeitung