Staudamm auf der Frutt wird erdbebensicherer

Zwei Fliegen auf einmal hat man auf Melchsee-Frutt getroffen. Der Aushub für die Gondelbahn-Bergstation dient zur besseren Sicherung des Stausees.

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Die Baustelle auf der Frutt: Links der Weg über den Damm, hinten rechts das Abgschütz. (Bild: Markus von Rotz/Neue OZ)

Die Baustelle auf der Frutt: Links der Weg über den Damm, hinten rechts das Abgschütz. (Bild: Markus von Rotz/Neue OZ)

Der Staudamm des Melchsees auf der Frutt entsprach nicht vollumfänglich den Anforderungen des Bundes an die Erdbebensicherheit. Dies ergaben Abklärungen, die nach einer neuen Vorschrift des Bundes gemacht worden sind. Der Damm musste leicht verstärkt werden.

Die Arbeiten sind vom Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) diesen Herbst vorgenommen worden. Nötig waren dafür 2200 Kubikmeter Material auf der Talseite. Das EWO kann die Sicherheitsanforderungen somit früher als vorgeschrieben erfüllen. Es profitierte vom Bau der neuen Gondelbahn-Bergstation: Die Korporation Kerns konnte einen Teil des dortigen Aushubs für die Dammverstärkung verwenden. Sie nutzte die Gelegenheit auch, um Geländeanpassungen vorzunehmen.

Markus von Rotz

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