STEUERN: Steuergesetz: Parteien orten Pferdefüsse

In der nächsten Revision des Steuergesetzes sehen die Parteien nicht nur Vorteile. Kontrovers reagieren sie auf neue Kinderabzüge und tiefere Firmensteuern.

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Die Kinderabzüge sollen im neuen Steuergesetz erhöht werden. (Archivbild Neue LZ)

Die Kinderabzüge sollen im neuen Steuergesetz erhöht werden. (Archivbild Neue LZ)

Die Obwaldner Regierung will für 2012 schon lange gegebene Versprechen zur Entlastung tiefer und mittlerer Einkommen einlösen. Dies begrüssen alle Parteien. Man habe das vor fünf Jahren beim Start der Steuerstrategie versprochen. Dass man es nun umsetze, begrüsst etwa die FDP «ausdrücklich», zumal die betreffenden Steuerpflichtigen «in relevanter Weise entlastet» würden. «Endlich» würden die Versprechen umgesetzt, schreibt die SVP. Auch die SP sieht ein langjähriges zentrales Anliegen umgesetzt.

Verschiedenen Meinungen bei Kinderabzug
Doch im Detail gehen die Meinungen auseinander. Bei der Erhöhung des Kinderabzugs sieht die FDP ein Giesskannenprinzip, findet die Fortsetzung jedoch sinnvoll, weil es schon heute so sei. Die SVP will auch einen Abzug für Familien, welche ihre Kinder selber betreuen. Die SP sieht im höheren Abzug «eine wichtige familienpolitische Massnahme, die zudem die gute Ausbildung von Jugendlichen fördert». Die CSP findet 6100 Franken «nötig und angebracht».

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.