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STEUERSCHÄTZUNGEN: Bewertung von Grundstücken neu regeln

Die Obwaldner Regierung will die Schätzung von Grundstücken neu regeln. Sie hat dazu eine Vernehmlassung eröffnet. Künftig soll der Eigenmietwert eines Grundstücks bei 70 Prozent der Marktmiete und der Netto-Steuerwert bei 70 Prozent des Marktwertes festgelegt werden.
Grundstücke im Kanton Obwalden (hier Giswil) sollen neu geschätzt werden. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

Grundstücke im Kanton Obwalden (hier Giswil) sollen neu geschätzt werden. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

Für die Steuerpflichtigen würden heute Rechtsungleichheiten zwischen älteren und neueren Gebäuden sowie zwischen älteren und neueren Steuerschätzungen bestehen. Die Neuregelung werde die aktuellen Gegebenheiten besser berücksichtigen und Rechtsungleichheiten vermindern, schreibt der Obwaldner Regierungsrat in einer Mitteilung.

Die letzte Gesamtrevision der Grundstückschätzungen im Kanton Obwalden mit Bestandsaufnahmen vor Ort fand von 1980 bis 1982 statt. 1995 erfolgte bei den nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken eine rechnerische Anpassung. Die Landwerte verdoppelten sich seitdem stellenweise.

Der Regierungsrat sieht vor, dass in Zukunft die Steuerverwaltung den Steuerwert eines Grundstücks mit einer Formel bewertet. Danach obliegt den Grundeigentümern die Pflicht, die Angaben zu ergänzen und zu kontrollieren. Dies sei eine effiziente und kostengünstige Lösung, schreibt der Regierungsrat.

Die Neuschätzungen der Grundstücke sollen beim Kanton und den Gemeinden gemäss Regierung zu rund zwei Millionen Franken Mehreinnahmen bei den Einkommens- und Vermögenssteuern führen. Die finanziellen Auswirkungen bei den einzelnen Grundeigentümern fielen moderat aus, schreibt der Regierungsrat.

Die Neuregelung der Steuerschätzungen bedingt Anpassungen in verschiedenen Gesetzen und Verordnungen des Kantons Obwalden. Die Neuregelung soll 2017 in Kraft treten. Die Vernehmlassung dauert noch bis am 18. Oktober 2013. (sda)

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