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STUDIE DER WHO: So beurteilen Jugendliche aus Obwalden ihre Gesundheit

Die Organisation «Sucht Schweiz» hat am Montag die Ergebnisse einer überkantonalen Studie zum Gesundheitsverhalten von Jugendlichen vorgestellt. Viele der 11-bis 15-Jährigen bewerten die eigene Gesundheit als gut.
Symbolbild: Die Organisation Sucht Schweiz beschäftigte sich mit dem Gesundheitsverhalten der 11- bis 15-jährigen Jugendlichen in der Schweiz. (Bild: Archiv Neue LZ (Roger Grütter))

Symbolbild: Die Organisation Sucht Schweiz beschäftigte sich mit dem Gesundheitsverhalten der 11- bis 15-jährigen Jugendlichen in der Schweiz. (Bild: Archiv Neue LZ (Roger Grütter))

Im Rahmen der Studie „Health Behaviour in Schoolaged Children“ (HBSC) sind 2014 in den Kantonen Obwalden, Nidwalden und Uri insgesamt 1‘316 Jugendliche der 5. bis 9. Klasse zu ihrem Gesundheitsverhalten befragt worden. Durchgeführt wurde die Befragung durch die Organisation «Sucht Schweiz» im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Die Befragung fokussierte folgende Themenbereiche:

− Wie körperlich aktiv sind Kinder und Jugendliche und wie ernähren sie sich?
− Welche alkoholischen Getränke werden von den Jugendlichen konsumiert?
− Wie viele haben bereits Cannabis konsumiert?
− Wie viel Zeit verbringen unsere Jugendlichen mit Bildschirmmedien?
− Wie hoch ist ihre Lebenszufriedenheit?

Präsentation der Ergebnisse

Ein besonderes Augenmerk richteten die Referentinnen auf den Aspekt Alkoholkonsum. Gemäss der Studie trinken weniger als 3 Prozent der 11- und 12-jährigen Jungen, sowie der 11 bis 14-jährigen Mädchen, mindestens einmal wöchentlich Alkohol.

Bei den 13-, 14- und 15-jährigen Jungen, sowie bei den 15-jährigen Mädchen, liegen die Anteile derjenigen, die mindestens einmal wöchentlich Alkohol trinken bei etwas mehr als 5 Prozent. Damit liegen die Werte dieser Altersgruppen im nationalen Durchschnitt.

Auch die Nutzung von Bildschirmmedien liege bei den Obwaldner Kinder und Jugendlichen im nationalen Durchschnitt. Die Befragten verbringen rund 4 Stunden pro Schultag am Computer, Handy oder Tablet.

Insgesamt könne festgestellt werden, dass ein sehr hoher Anteil der Befragten den eigenen Gesundheitszustand als gut, beziehungsweise ausgezeichnet bewertet hat, teilt der Kanton Obwalden mit.

pd/mbo

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