STURMNACHT: Föhnsturm verursachte Stromunterbrüche

Die heftigen Föhnwinde in der Nacht auf Mittwoch haben vor allem auf den Verteilernetzen der Elektrizitätswerke EWO und EWN einige Schäden angerichtet. Zweimal brannte es.

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In Nidwalden betroffen waren das Engelbergertal, das Trübsee- und Titlisgebiet, Niederrickenbach und Haldigrat sowie Diegisbalm und Rugisbalm. Um 3.40 Uhr kam es an der Mastenleitung des Kraftwerks Dallenwil zu einem Erdschluss. Dadurch schmolz ein Leiterseil im Gebiet Mittlist Ei in Wolfenschiessen durch und verursachte einen Oberflächenbrand. Die Schäden waren um 8.45 Uhr behoben. Eine entwurzelte Tanne richtete grossen Schaden an der Holzmastenleitung von Niederrickenbach zum Haldigrat an. Auch hier führte ein Erdschluss an der Leitung nach Rugisbalm zu einem Stangenbrand. Während der aufwändigen Reparaturarbeiten wurde die Versorgung durch ein Notstromaggregat gewährleistet.

In Obwalden stürzten ebenfalls mancherorts Bäume in Stromleitungen oder auf Strassen. Es kam zu Stromunterbrüchen in den Gebieten Schönbüel, Bürglen und Turren, Stöckalp/Melchsee-Frutt, Rädishalten bei Stalden, auf dem Brünig und im Gebiet Giswil Grossteil. Lange Stromausfälle in grösseren besiedelten Gebieten gab es aber nicht. Die Schäden und Behinderungen konnten bis gestern Morgen behoben werden. Zu weiteren grösseren Schäden oder Unfällen in Ob- und Nidwalden ist es gemäss Auskunft der Kantonspolizei nicht gekommen.

ve/Neue OZ