SVP-Nationalrätin Monika Rüegger tritt aus dem Obwaldner Kantonsrat zurück

Monika Rüegger (SVP) widmet sich künftig ganz dem Nationalratsmandat. Nachfolgerin im Kantonsrat wird die 27-jährige Betriebsökonomin Giana Töngi aus Engelberg, wie die SVP Obwalden am Samstag mitteilte.

Philipp Unterschütz
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Die Obwaldner SVP-Nationalrätin Monika Rüegger tritt aus dem Obwaldner Kantonsrat zurück. Ihre Nachfolgerin ist die 27-jährige Giana Töngi (rechts).

Die Obwaldner SVP-Nationalrätin Monika Rüegger tritt aus dem Obwaldner Kantonsrat zurück. Ihre Nachfolgerin ist die 27-jährige Giana Töngi (rechts).

Bild: PD

Die im Herbst 2019 in den Nationalrat gewählte Obwaldner Kantonsrätin Monika Rüegger (SVP) tritt aus dem Obwaldner Kantonsparlament aus. In einer Mitteilung der SVP Obwalden macht sie dafür zwei Gründe geltend. Einerseits fänden nationale und kantonale Versammlungen oder Kommissionssitzungen oft zeitgleich statt. Das erschwere eine seriöse Arbeit. Das eine oder andere Amt leide darunter. Zum anderen sei es ein guter Moment, einer jüngeren politischen Kraft Platz zu machen.

Die Engelbergerin Monika Rüegger wurde vor 10 Jahren in den Kantonsrat gewählt, was der SVP Obwalden damals einen Sitzgewinn bescherte. Mit Monika Rüegger trete eine geschätzte Fraktionskollegin ab, die sich sehr stark engagiert hätte und diversen politischen Geschäften ihren Stempel aufdrückte, schreibt die SVP.

Zur Nachfolgerin von Monika Rüegger hat die SVP Engelberg Giana Töngi ernannt. Die 27-jährige Betriebsökonomin M.A. besuchte die Schulen bis zum Gymnasium in Engelberg und schloss ihr Wirtschaftsstudium in St. Gallen erfolgreich ab. Nach einem längeren Studienaufenthalt in Australien arbeitete sie bei Stadler Rail im Thurgau und aktuell im Produktemanagement bei einer Grossbank.

Monika Rüegger lässt sich in der Mitteilung folgendermassen zitieren: «An der HSG fundiert ausgebildet, mit der Scholle und der Alpkäserei ihrer Eltern Sälmi und Nina Töngi eng verbunden, vereint sie ihre beruflich anspruchsvolle, intellektuelle Tätigkeit mit viel Bodenhaftung und gesundem Menschenverstand.» Mit Ihrem Alter, gehöre Giana Töngi auch noch zur Jungen SVP Obwalden und sei somit die erste Kantonsrätin der JSVP, seit dem Neustart im 2019, so die Partei weiter. 

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