SVP-Präsidium: Obwaldner Nationalrätin erteilt ihrer Partei eine Absage

Monika Rüegger will nicht Präsidentin der SVP Schweiz werden. Sie begründet dies mit ihrer Wahl in den Nationalrat im vergangenen Oktober.

Christian Glaus
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Die Obwaldner SVP-Nationalrätin Monika Rüegger.

Die Obwaldner SVP-Nationalrätin Monika Rüegger. 

Bild: PD

Monika Rüegger will nicht die Nachfolge von SVP-Präsident Albert Rösti antreten. Dies schreibt die Obwaldner SVP-Nationalrätin in einer knappen Medienmitteilung. Sie sei anlässlich der jährlichen SVP-Tagung in Bad Horn vom 10. und 11. Januar von Vertretern der Parteileitung auf eine mögliche Kandidatur angesprochen worden. Rüegger nennt drei Gründe, weshalb sie verzichtet:

Sie sei im Oktober von der Obwaldner Bevölkerung in den Nationalrat gewählt worden. «Ich möchte das in mich gesetzte Vertrauen rechtfertigen und mich nach Kräften für unseren Kanton einsetzen.» Das Einarbeiten in die politischen Dossiers erfordere viel Zeit, schreibt Rüegger. Zudem sei sie bis auf Weiteres Mitglied des Kantonsrates Obwalden und Präsidentin der kantonalen SVP.

Die Übernahme eines zusätzlichen Mandats in leitender Funktion würde zwangsläufig dazu führen, dass sie die aktuellen Funktionen nicht mehr mit der erwarteten Präsenz und der notwendigen Aufmerksamkeit ausüben könnte, so Rüegger weiter. «Und halbe Sachen möchte ich nicht machen.»