Talammann bietet Land für Natel-Antenne

Anwohner laufen Sturm: Mit 28 Einsprachen wollen sie eine Natel-Antenne verhindern. Sie soll auf das Grundstück des Talammanns zu stehen kommen.

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«Irgendwann bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe eingewilligt», sagt Talammann Martin Odermatt. (Bild: Corinne Ganzmann/Neue NZ)

«Irgendwann bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe eingewilligt», sagt Talammann Martin Odermatt. (Bild: Corinne Ganzmann/Neue NZ)

Der Mobilfunkanbieter Orange möchte in Engelberg eine neue Antenne errichten. Die Antenne würde hinter der Werkhalle der Gebrüder Odermatt AG stehen, also auf Gewerbegebiet. Das Baugesuch hatte im vergangenen Herbst jedoch zu 28 Einsprachen geführt. Das Verfahren läuft noch.

Geschäftsführer der Gebrüder Odermatt Metallbau AG ist Martin Odermatt, heutiger Talammann von Engelberg. Dem Entscheid, Orange entgegenzukommen und einen Standort für eine Antenne anzubieten, sei eine lange Zeit des Abwägens vorangegangen, sagt Martin Odermatt. «Meine Mitarbeiter und ich brauchen aber das Handy oft und sind froh, wenn wir guten Empfang haben.». Weiter sei wissenschaftlich nicht eindeutig bewiesen, ob und wie schädlich Handystrahlen seien. «Irgendwann bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe eingewilligt.» Das sei noch in jener Zeit geschehen, in der er noch nicht Talammann gewesen sei.

Therese Wenger, Mediensprecherin von Orange, sagt, dass der Standort ideal wäre. «Dadurch erreichen wir die bestmögliche Abdeckung. Wir wollen im Moment an diesem Standort festhalten.»

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.