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Tausende Hungrige strömten nach Alpnach

Das erste Street Food Festival in Obwalden zog viel mehr Besucher an als erwartet. Bei Köstlichkeiten aus aller Welt kam jeder, der Kulinarik liebt, auf seine Kosten.
Patricia Helfenstein-Burch
Die Menschenmassen am Streetfoodfestival "Alpnach isst". (Bild: Patricia Helfenstein-Burch (Alpnach, 11. August 2018))

Die Menschenmassen am Streetfoodfestival "Alpnach isst". (Bild: Patricia Helfenstein-Burch (Alpnach, 11. August 2018))

Rund 5000 Besucher fanden am Samstag den Weg nach Alpnach, wo unter dem Namen «Alpnach isst» das erste Street Food Festival in Obwalden stattfand. «Wir sind von der überwältigenden Besucherzahl und der tollen Stimmung begeistert», sagte Josa Allamand. Er ist der Geschäftsführer der Pfistern Gastro AG, welche den Event in einer Co-Partnerschaft mit dem «Alpnacher Dunnstig Klub», der aus sechs Männern besteht, organisiert hat. Sie haben «Alpnach isst» auf die Beine gestellt, um einen kulturell-kulinarischen Event zu schaffen, der nicht mehr aus dem Obwaldner Terminkalender wegzudenken ist. Der Auftakt ist ihnen definitiv gelungen.

Das Wetter spielte mit, die Besucherzahlen lagen weit über den Erwartungen und die 11 Verpflegungsstände durften nach dem Anlass mit leeren Wagen heimfahren. Mexikanisch, asiatisch, italienisch, argentinisch, würzig oder süss, fleischlastig oder doch eher vegetarisch – für jeden war etwas dabei. Bei Frank’stastisch Essen aus dem Engelbergertal gab es den begehrten Pulled Beef Burger oder Currywurst. Und wenn dann auch noch ein Schinken im Asphalt gekocht wurde, verlängerte sich die Warteschlange, weil jeder diese seltene Spezialität probieren wollte.

Vereinzelt gingen die Lebensmittel aus

Die hausgemachten Ravioli von Pastarazzi konnten problemlos mit jedem Top-Italiener mithalten. Selbst als kurz vor 23 Uhr die letzte Portion über die Theke gereicht wurde, war diese al dente, saftig und ein Geschmackserlebnis par excellence. Wen wundert’s, dass davon rund 600 Portionen verkauft wurden.

Die Stimmung auf dem Gelände war ausgelassen und friedlich und das Publikum so bunt durchmischt wie die Essensdüfte, die in der Luft lagen. Fabian Durrer aus St. Niklausen ist ein begeisterter Street Food Festival-Besucher und war schon an verschiedenen solchen Events. «Der Anlass hier in Alpnach ist super. Ich war am Nachmittag schon da und hatte die Gelegenheit, verschiedenste Speisen zu probieren». Gegen Abend war das für viele Gäste nicht mehr so einfach möglich. Die Warteschlangen vor den einzelnen Ständen wurden immer länger und nach und nach gingen vereinzelt die Lebensmittel aus. Dies, obwohl viele Anbieter bereits nach dem Mittag Nachschub besorgt hatten.

Weiter lobte Fabian Durrer die Ordnung auf dem Festgelände: «Die Leute gingen mit den leeren Bierbechern zum Auffüllen zurück, statt immer neue Becher zu verlangen.» Bei 5000 konsumierenden Gästen ist diese Ordnung nicht selbstverständlich. Es waren aber auch immer Leute da, welche die gut sichtbaren Abfallbehälter leerten und dabei ein Lachen im Gesicht und einen guten Spruch auf Lager hatten.

Nach dem Essen an die After-Party

Nebst verschiedenen Getränkeständen war auch Cowboy Ruedi mit seinem «Chuckwagon», einem Verpflegungs-Planwagen, vor Ort. Er spaltete Holz, feuerte seine Feuerschale ein und kochte kannenweise Kaffee. Die Warteschlange brachte ihn nicht aus der Ruhe. Rund 1000 Cowboy-Coffees verkaufte er und war mehr als zufrieden mit dem Tag.

Ab 23 Uhr ging es dann auf der After-Party mit DJ Example im Pfistern Restaurant weiter. Aber auch auf dem Festgelände und in den umliegenden Gartenrestaurants blieben die Besucher von «Alpnach isst» noch etwas sitzen und genossen die gemütliche Stimmung und den lauen Sommer-Abend.

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