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Teffli-Rally-Macher überbringen Stiftung Rütimattli einen Zustupf

In der Werkstatt Hüetli in Sarnen war der populärste «Tefflibueb» angekündigt. Er kam mit einem beachtlichen Spender-Check.
Primus Camenzind
Geschäftsleiter Peter Truttmann von der Stiftung Rütimattli (links) bedankt sich bei Kari Kreidler für den Check von über 7000 Franken. (Bild: André A. Niederberger (Sarnen, 14. November 2018))

Geschäftsleiter Peter Truttmann von der Stiftung Rütimattli (links) bedankt sich bei Kari Kreidler für den Check von über 7000 Franken. (Bild: André A. Niederberger (Sarnen, 14. November 2018))

Vor dem Eingang zur Werkstatt Hüetli an der Sarner Marktstrasse war am Mittwoch ein Gemisch von Aufregung und Freude hör- und sichtbar. Kari Kreidler, die Galionsfigur der alljährlichen und überaus populären Teffli-Rally von Ennetmoos, besuchte den Bereich Arbeit der Stiftung Rütimattli. Er und «Karis Begleitband», das Trio St. Jakob, wurden von Peter Truttmann, Geschäftsleitung der Stiftung, und Alois Auer, Leiter Bereich Arbeit, herzlich willkommen geheissen.

Im Hintergrund setzte sich ein knappes Dutzend «Tefflibuebä», Beschäftigte der Werkstatt Hüetli, mit offenem Gashahn und dem maximalen Motorengeräusch ihrer Mofas eindrücklich in Szene.

Im Nu war das Hüetli-Restaurant voll besetzt, als Kari Kreidler Einzug hielt. Der weitherum prominenteste Mofa-Fahrer nahm an einem eigenen Tisch Platz und war fortan damit beschäftigt, nonstop Autogrammkarten zu unterschreiben und Töff-Helme zu signieren.

Zwischendurch – und ohne dass Kari eine Pause einlegen konnte – übergab Walter Gut, OK-Chef der Rally, den Verantwortlichen der Stiftung Rütimattli einen Spender-Check in der stattlichen Höhe von 7105 Franken und 85 Rappen. «Es ist dies der Erlös aus der Vermarktung unserer Kultfigur Kari», erklärte Gut. Das Geld gehe jeweils an eine gemeinnützige Institution.

Peter Truttmann, Geschäftsführer der Stiftung, gab unserer Zeitung gegenüber Auskunft über die Verwendung der Spende: «Sie kommt in eine Spezialkasse zur Finanzierung von Aktionen, welche von der öffentlichen Hand nicht unterstützt werden. Für uns ist dieses Geld einmal mehr ein Zeichen, dass die Leute wohlwollend ans Rütimattli denken und ihre Verbundenheit mit unserer Stiftung unter Beweis stellen.»

Wieder einmal ein Kolbenklemmer

Inzwischen war im Restaurant die Stimmung bei Süssmost, Krapfen und Schwyzerörgeli-Klängen auf dem Höhepunkt, und Kari Kreidler konnte sein Schreibzeug kurz niederlegen. Die Kultfigur, die ihren bürgerlichen Namen nicht preisgibt, musste uns immerhin verraten, weshalb Kari nicht mit seinem eigenen Kreidler-Teffli nach Sarnen gefahren ist. «Er hat wieder einmal den Kolbenklemmer», erklärt er. Immerhin, das Outfit wurde dem Anlass gerecht: Töffhose und -stiefel, ein gutbürgerlicher Kittel und eine kurlige Sonnenbrille waren «auf Mann».

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