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Tempo 30 in Alpnach: Der Nutzen ist unbestritten

Markus von Rotz über die Tempo 30 Zone auf der Hauptstrasse in Alpnach.
Markus von Rotz
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Führt Alpnach als erste Gemeinde in Obwalden auf der Hauptstrasse mitten durchs Dorf Tempo 30 ein? Wer der Diskussion am Mittwoch aufmerksam gefolgt ist, kann davon ausgehen. Es gab deut­lichen Applaus und keine ab­lehnenden Stimmen. Und es wurden viele konstruktive Ideen eingebracht, und viel Skepsis wurde aussortiert.

Ein Gemeinderat kann das nur zum Teil beeinflussen – mit sachlicher, fundierter Information und einer ruhigen Art, wie hier praktiziert, ist er auf jeden Fall schon mal im Vorteil. Aber niemand weiss, ob trotz des Grossaufmarsches die Gegner nicht vor Ort waren oder sich im Sog der vielen positiven Stimmen nicht zu äussern wagten.

Was vordergründig nach Zustimmung aussieht, kann am Stammtisch schnell kippen. Wer dort mitredet, tut aber gut daran, sich nicht an einzelnen Schwellen, Tafeln oder ein paar Metern mehr oder weniger Tempo 30 aufzuhalten, sondern an die Ursprungsidee zu denken: Das Dorf leidet seit Jahren unter dem Verkehr. Morgens und abends ist die Strasse kaum zu überqueren. Der ohrenbetäubende Lärm trübt jedem Restaurant-Gast den Aufenthalt im Freien. Es wird allen wohler, wenn nur mehr die Hälfte der 10700 Fahrzeuge pro Tag durchs Dorf fahren. Und wer es künftig umfahren kann, gewinnt sogar noch «wertvolle» Auto-Sekunden.

Markus von Rotz

markus.vonrotz@obwaldnerzeitung.ch

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