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Obwaldner Tenniscracks erhalten Talentschmiede in Kerns

Zwei Tennisprofis wollen ihr Wissen weitergeben – und mit ihrer Tennis-Academy das Talent junger Tennisfreaks fördern. Der Start stimmt die beiden Obwaldnerinnen zuversichtlich.
Matthias Piazza
Karin Hechenberger und ihre Kollegin bauen zusammen die Schule Tennis-Academy Obwalden auf. (Bild: Boris Bürgisser (Kerns, 5. Januar 2018))

Karin Hechenberger und ihre Kollegin bauen zusammen die Schule Tennis-Academy Obwalden auf. (Bild: Boris Bürgisser (Kerns, 5. Januar 2018))

«Wir möchten die komplette Unterwaldner Tennisszene aufmischen», sagt Karin Hechenberger zu ihren Plänen, in Kerns zusammen mit ihrer langjährigen Tenniskollegin Stephanie Theiler eine Tennisschule auf die Beine zu stellen. In der Tennis-Academy Obwalden soll das komplette Programm für alle Altersgruppen und Niveaus angeboten werden, seien es Tennislektionen für Senioren oder Tenniscamps für Kinder, egal, ob sie eine Karriere anstreben oder nur zum Plausch ihren Aufschlag verbessern wollen. «Ein solches Angebot fehlt zurzeit im Sarneraatal. Dabei ist die Nachfrage da. Tennis boomt. Viele Leute begeistern sich für den Sport», ist die 30-jährige Sarnerin überzeugt.

So hätten sich, seit das Angebot vor rund einem Monat ins Leben gerufen wurde, schon rund 20 Interessierte für einen Kurs eingeschrieben. Und dies nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Dass immer mehr Tennishallen verschwinden, habe nichts mit mangelndem Interesse an diesem Sport zu tun, sondern vielmehr mit der Tatsache, dass Wohnbauten mehr Rendite abwerfen würden, ist sie überzeugt.

Trainingsbedingungen seien ideal

Die Infrastruktur in Kerns, zur Verfügung gestellt durch den ortsansässigen Tennisclub, erachtet sie als ideal. Im Sommer dürfen die beiden Frauen auf den drei Aussenplätzen trainieren, im Winter in einer Traglufthalle, die dann jeweils aufgebaut wird. «Die superschöne Halle und der neu gemachte Boden bieten ideale Trainingsbedingungen und stellen einen Ganzjahresbetrieb sicher. Kapital für den Aufbau der Tennis-Academy brauchten wir keines», schwärmt sie. Karin Hechenberger ist zuversichtlich, dass ihre Geschäftspartnerin und sie in absehbarer Zeit von ihrer Tennisschule leben können. «Tennis begleitet mich schon ein ganzes Leben», erinnert sich Hechenberger zurück. «Schon im Alter von fünf Jahren habe ich mit einem Tennisschläger Bälle an die Wand geschlagen, der im Brockenhaus meiner Eltern auf dem Brünigpass herumlag.»

Kids-Day-Event im März

Karin Hechenberger schlug eine Tenniskarriere ein, bis sie sich wegen einer Verletzung vom Profisport verabschieden musste. In den vergangenen Jahren verdiente sie ihr Geld mit dem Vermieten von Ferienwohnungen. Sie spielt beim Tennisclub Sursee und im Interclub in der Nationalliga A und trainiert in Kerns ein junges Nachwuchstalent. Ihre 29-jährige Kollegin Stephanie Theiler aus Sachseln arbeitet jetzt schon hauptberuflich als Tenniscoach. Mit einem Kids-Day-Event im kommenden März wollen die beiden Jungunternehmerinnen ihre Idee insbesondere den Kindern und Eltern vorstellen.

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