TEST: Sirenen funktionierten gut

Auf die Alarmierung in der Zentralschweiz ist Verlass: Fast alle Sirenen haben einwandfrei funktioniert.

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Am 5. Februar sind in der ganzen Schweiz die Sirenen getestet worden. (Bild: Keystone)

Am 5. Februar sind in der ganzen Schweiz die Sirenen getestet worden. (Bild: Keystone)

Die erste Auswertung des Kantons Zug zum am Mittwoch durchgeführten Sirenentest zeigt, dass auf die Alarmierungsmittel Verlass ist: 96 Prozent der stationären und 100 Prozent der mobilen Sirenen für den Allgemeinen Alarm funktionierten störungsfrei, wie das Amt für Zivilschutz und Militär des Kantons Zug mitteilt.

Insgesamt wurden im Kanton Zug 47 stationäre und 24 mobilen Sirenen auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet. Das vorläufige Resultat entspricht denjenigen der letzten Jahre.

Im Kanton Uri funktionierten alle 43 stationären sowie alle 23 mobilen Sirenen. Beim Wasseralarm funkti-onierten 23 von 25 Kombisirenen fehlerfrei. Das darf laut Mitteilung des Kantons als sehr gut bewertet werden. Die Spezialisten klären die Fehlerursache sofort ab und treffen die notwendigen Massnahmen für die Behebung der Störungen.

Im Kanton Nidwalden heulten sämtliche 40 Sirenen plangemäss los. Noch nicht ganz einwandfrei funktionierte allerdings die Rückmeldung. «Das System bestätigte uns nicht den Alarm sämtlicher Sirenen», sagte Urs Friedländer, Vorsteher des Amtes für Militär und Bevölkerungsschutz Nidwalden auf Anfrage. «Das sind wohl gewisse Kinderkrankheiten, die wir noch beheben müssen.»

Auch im Kanton Obwalden heulten sämtliche 23 Sirenen los. Hier war die Probealarmierung Teil eines zweitägigen Weiterbildungskurses für Stabsassistenten. In verschiedenen Übungsszenarien wurden Kommandozentralen in Betrieb genommen und der zweckmässige Umgang geübt.

Schweizweit funktionierten 98 Prozent der Sirenen, zumindest zeigt dies die erste Auswertung aus 19 Kantonen auf, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz mitteilte. Bei den übrigen Sirenen würden die festgestellten Mängel nun behoben.

Im ganzen Land wurden am Mittwochnachmittag rund 7800 stationäre und mobile Sirenen überprüft. Zwischen 13.30 und 14.00 Uhr wurde das Zeichen «Allgemeiner Alarm» von einer Minute Dauer ausgelöst. Ab 14.15 bis 15.00 Uhr wurde in gefährdeten Gebieten unterhalb von Stauanlagen zudem das Zeichen Wasseralarm getestet.

In einem Ernstfall ist die Bevölkerung bei einem Sirenenalarm aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren.

Für den diesjährigen Testtag hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz einen neuen Werbefilm entwickelt.

rem/sda/map