Tierquäler schiesst auf Katze

Schwer verletzt schleppt sich der Kater einer Kernser Familie nach Hause. Der Tierarzt muss ihn einschläfern. Diagnose: Eine Gewehrkugel im Rücken.

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Auf dem Röntgenbild ist eine Kugel in der Wirbelsäule zu sehen. (Bild: PD)

Auf dem Röntgenbild ist eine Kugel in der Wirbelsäule zu sehen. (Bild: PD)

Grosser Schreck für eine Familie aus Kerns: Sie hat ihren Kater schwer verletzt vor dem Haus gefunden. Auf den in der Folge von einem Tierarzt in Sarnen gemachten Röntgenbildern zeigte sich: Ein Schuss – vermutlich von einem Luftgewehr – hat den Kater direkt ins Rückenmark getroffen. Das Tier musste eingeschläfert werden.

Die Familie hat nun bei der Kantonspolizei Obwalden Anzeige erstattet. Für die Mutter ist der Fall klar: «Im Quartier sind immer wieder Buben mit Luftgewehren unterwegs. Sie schiessen vor allem auf Vögel – mit dem Wissen der Eltern.»

Auf dem Röntgenbild ist eine Kugel in der Wirbelsäule zu sehen. (Bild: PD)

Auf dem Röntgenbild ist eine Kugel in der Wirbelsäule zu sehen. (Bild: PD)

Peter von Flüe von der Kantonspolizei Obwalden sagt: Man nehme den Fall ernst, könne aber wegen des laufenden Verfahrens nicht Stellung nehmen. «Als Lausbubenstreich kann man das aber nicht bezeichnen – das ist eine absolute Schweinerei.»

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.