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Fusion von Titlis- und Brunni-Bahnen ist vom Tisch

Die Aufbruchstimmung bei Titlis- und Brunni-Bahnen, mit einer Fusion die Destination voranzubringen, währte nur kurz. Die Gespräche wurden abgebrochen.
Philipp Unterschütz
Im Bild die Mittelstation Trübsee. (Bild: Manuela Jans-Koch, Engelberg, 11. Dezember 2015)

Im Bild die Mittelstation Trübsee. (Bild: Manuela Jans-Koch, Engelberg, 11. Dezember 2015)

Nach verschiedenen Verhandlungsrunden und einer eingehenden Prüfung der rechtlichen, betrieblichen und wirtschaftlichen Grundlagen (Due Diligence) der Brunni-Bahnen Engelberg seien die beiden Verwaltungsräte zum Schluss gekommen, dass die Preis-Vorstellungen über eine mögliche Übernahme der Brunni-Bahnen zu stark auseinanderliegen.

«Die Verwaltungsräte der beiden Bergbahnen haben deshalb beschlossen, dass es zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn macht, mit den heutigen Rahmenbedingungen die Verhandlungen weiterzuführen.» Dies heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung, welche die beiden Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG und die Brunni-Bahnen Engelberg AG am Freitagabend verschickten.

«Es ist schade. Wir haben eine Chance verpasst.»

Der Nidwaldner FDP-Ständerat Hans Wicki, Verwaltungsratspräsident der Titlis-Bahnen erklärt, dass die Prüfung der wirtschaftlichen Grundlagen ergeben hätte, dass der Preis zur Übernahme der Brunni-Bahnen zu hoch gewesen sei. «Wir wollten den Preis, den wir ursprünglich als realistisch angesehen hatten, nach der Prüfung neu verhandeln, was zu keinem Ergebnis geführt hat.» Die Titlis-Bahnen müssten in den nächsten Jahren selber grosse Investitionen stemmen. «Mit der gleichzeitigen Übernahme der Brunni-Bahnen zu deren Preisvorstellungen wären für uns einfach zu viele Mittel gebunden gewesen.»

«Verliererin ist die Destination Engelberg»

Die gute wirtschaftliche Lage der beiden Unternehmen hat die Verhandlungen, die erst am 25. Juni mit einer Absichtserklärung der beiden Verwaltungsräte beschlossen worden waren, sicher nicht vereinfacht. Keine der beiden Bahnen müsste aus einer Notlage heraus die Fusion suchen.

«Es ist schade, wir haben eine Chance verpasst», sagt Hans Wicki. «Die Verliererin ist die Destination Engelberg, die Bahnen sind auch als eigenständige Unternehmungen weiterhin gut unterwegs.» Vorläufig sei das Thema Fusion vom Tisch. Für die Weiterentwicklung der Gebiete Titlis und Brunni sind die Bahnen weiter selbst verantwortlich. Sie würden sich aber auch in Zukunft gemeinsam für eine positive Entwicklung der Destination Engelberg einsetzen, so Wicki weiter.

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