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Titlis-Gipfelprojekt erhält Unterstützung

Die Bürgergemeinde hat einen wichtigen Vorentscheid zugunsten des Grossprojekts auf dem Titlis gefällt. Der Bürgerrat hat die Kompetenz erhalten, mit den Titlisbahnen verschiedene Verträge für Baurechte abzuschliessen.
Philipp Unterschütz
Visualisierung des Masterplans der neuen Bergstation Titlis mit ausgebautem Turm. (Bild: Herzog & de Meuron/PD)

Visualisierung des Masterplans der neuen Bergstation Titlis mit ausgebautem Turm. (Bild: Herzog & de Meuron/PD)

Es ist ein wichtiger weiterer Schritt auf dem Weg zur Realisierung des Grossprojekts, das die Titlisbahnen auf dem Gipfel planen. Die Bürgergemeindeversammlung als Grundbesitzerin hat am Dienstagabend ihre grundsätzliche Bereitschaft deutlich signalisiert, die Bahnen bei ihrem Vorhaben mit Land zu unterstützen. Nach einer detaillierten Vorstellung des Leuchtturmprojektes der Architekten Herzog und De Meuron durch Norbert Patt, Geschäftsführer der Titlisbahnen, und der Beantwortung einiger Fragen von Bürgern kam die Versammlung in einer offenen Abstimmung zum Resultat, das an Deutlichkeit nicht zu überbieten ist. Einstimmig, ohne Enthaltungen, genehmigten die Bürger den Antrag, dem Bürgerrat die Kompetenz zum Abschluss verschiedener Verträge mit den Titlisbahnen zu erteilen.

Konkret geht es um ein unselbstständiges Baurecht für die neue Bergstation, Masten Klein-Titlis und den unterirdischen Verbindungsstollen; Anpassungen am selbstständigen Baurecht für den Fernmeldeturm Titlis; ein Überbaurecht beim Restaurant Titlis und eine Grenzbereinigung, respektive einen Landabtausch mit der bernischen Gemeinde Innertkirchen. «Das bedeutet, dass der Bürgerrat nun die entsprechenden Verträge abschliessen kann, sofern sie im Interesse der Bürgergemeinde sind, ohne dass sie nochmals einer Gemeindeversammlung vorgelegt werden müssen», erklärt Josef Infanger, Präsident der Bürgergemeinde.

Bürgergemeinde will Partner unterstützen.

Bevor diese Verträge aber abgeschlossen werden können, muss das Projekt zuerst alle nötigen Bewilligungshürden von Bund und Kanton nehmen. Trotzdem ist der Entscheid der Bürgergemeinde nicht nur ein wichtiges Signal, sondern könnte helfen, Zeit zu sparen. «Wir haben nur eine Bürgergemeindeversammlung pro Jahr», sagt Josef Infanger. «Wir haben deshalb die Kompetenzerteilung schon jetzt vorgezogen, damit der Bürgerrat umgehend reagieren kann, wenn Projektteile bewilligt werden.» Für Infanger ist die Kompetenzerteilung auch Ausdruck davon, dass die Bürgergemeinde seit langem eine enge und gute Partnerschaft mit den Titlisbahnen pflege. «Die Bürgergemeinde hat gezeigt, dass sie Hand bieten will, damit das Projekt umgesetzt werden kann.»

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