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TITLIS: Gipfelrestaurant erstrahlt in neuem Glanz

Pünktlich auf die Saisoneröffnung vom Wochenende wurde das komplett erneuerte Gipfelrestaurant in Betrieb genommen. Doch auch am Jochpass haben die Titlisbahnen kräftig investiert.
Matthias Piazza
Blick in das neue Gipfelrestaurant. (Bild: PD)

Blick in das neue Gipfelrestaurant. (Bild: PD)

Matthias Piazza

matthias.piazza@obwaldnerzeitung.ch

Nachdem vor drei Jahren die Seilbahn vom Stand auf den Titlis erneuert wurde, folgte auf die Saison 2017/18, die am vergangenen Samstag auf dem Titlis startete, eine weitere Erneuerung. Für über eine halbe Million Franken haben die Titlisbahnen das Gipfelrestaurant erneuert. «Wir haben den ersten Stock komplett herausgerissen. Das alte Restaurant war knapp 20 Jahre alt und damit einfach nicht mehr auf der Höhe der Zeit», erklärt Peter Reinle, Mediensprecher der Titlisbahnen.

Am bewährten Konzept mit dem Selbstbedienungsbereich und der Pizzeria wurde festgehalten. Neu ist das Erscheinungsbild. «Das viele Holz vermittelt ein gemütliches und heimeliges Ambiente. Dank den grossen Panoramafenstern bleiben die Räume trotzdem genug hell.»

Arbeiter übernachteten im Funkturm

Die Arbeiten stellten für die 25 Leute eine Herausforderung dar. Der Zeitplan war knapp. Der Selbstbedienungsbereich war bis am 5. November offen. Erst danach konnten die Bauarbeiten richtig starten. Weil die Seilbahn vom 6. bis 17. November wegen Revisionen für die Gäste nicht fuhr, mussten spätestens am 5. November sämtliche Mitarbeiter und das ganze Material auf dem Berg sein. Nach Feierabend zurück ins Tal ging es nicht. «Die Leute blieben auf dem Gipfel, übernachteten etwa im Funkturm auf Feldbetten. Die ganze Bauzeit war eine riesige logistische Herausforderung», blickt Reinle zurück. Bevor die Titlis-Rotair wieder Gäste transportierte, stand sie am vergangenen Freitag den ganzen Tag im Einsatz für den Transport von Lebensmitteln und Restaurantinventar.

Bessere Pistenqualität dank neuen Schneewerfern

Auch am Jochpass gibt’s Neuerungen. Ungefähr in der Mitte der Strecke zwischen Jochpass und Trübsee wurde der schmale und steile Pistenabschnitt korrigiert und verbreitert. Zudem wurde auch die Beschneiung modernisiert. «Die neuen Schneewerfer können in derselben Zeit mehr und qualitativ hochwertigeren Schnee produzieren als ihre Vorgänger. Auch ist es bereits bei minus 2 bis 0 Grad und trockener Luft möglich, technischen Schnee zu produzieren. Für die alten Lanzen mussten wir immer kalte Nächte abwarten», so Reinle. Auch die Skifahrer würden profitieren. «Früher wurde die Piste nach rund tausend Skifahrern arg in Mitleidenschaft gezogen. Künftig sollte die Piste auch am Ende einer Saison dieselbe Qualität ­haben wie jene am Stand.» Dort habe man mit einer solchen Anlage, die im vergangenen Winter erstmals im Einsatz stand, positive Erfahrungen gemacht.

Die pro Saison rund 200 000 Kubikmeter Wasser kommen vom Trübsee über eine neue rund zwei Kilometer lange Leitung. Wassermangel sei nie ein Problem. «Wir sind in der glück­lichen Lage, dass wir dank des Stausees immer genügend Wasser zur Verfügung haben.» Peter Reinle spricht von einem geschlossenen Kreislauf. «Im Frühling fliesst das Schmelzwasser wieder zurück in den See.»

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