TITLIS-ROTAIR: Bergbahn-Mitarbeiter unterschlägt Millionen

Ein Kadermitarbeiter der Titlisbahnen schleuste mehrere Millionen Franken an der Buchhaltung vorbei. Er wurde fristlos entlassen.

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Die Talstation der Titlis-Rotair. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Die Talstation der Titlis-Rotair. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Ein Kadermitarbeiter der Finanzabteilung investierte unautorisiert einen grösseren einstelligen Millionenbetrag in eine japanische Finanzgesellschaft. Dies teilen die Titlisbahnen mit. Die Überweisungen erfolgten sukzessive während der letzten sieben Monate. Der Mitarbeiter wurde fristlos entlassen, weil er auf «gravierende Weise gegen die internen Richtlinien
verstossen habe», wie das Unternehmen mitteilt. Eine Strafanzeige gegen den Kadermann sei eingereicht. Die genauen Hintergründe und Fakten werden derzeit abgeklärt.

Auswirkungen auf Rechnung
Verwaltungsrat und Geschäftsleitung gehen davon aus, dass in der Rechnung ein Verlust entstehen wird. Deshalb machen die Bergbahnen eine Rückstellung, über deren Höhe das Unternehmen schweigt. Albert Wyler, Geschäftsführer der Titlisbahnen, geht davon aus, dass «das laufende erfreuliche Betriebsergebnis» beeinträchtigt wird.

rem