Titlisbahnen klagen gegen OKB

Die Titlisbahnen präsentierten am Freitag der Generalversammlung das beste Geschäftsjahr ihrer Geschichte. Noch nicht ausgestanden ist der Betrugsfall.

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Die Titlis-Rotair-Gondel. (Bild: PD)

Die Titlis-Rotair-Gondel. (Bild: PD)

Gespräche der Titlisbahnen mit der Obwaldner Kantonalbank zur Schadensregulierung im Betrugsfall blieben ohne Erfolg. Jetzt folgt die Zivilklage der Titlisbahnen. Verwaltungsratspräsident Hans Hess sagte am Freitag vor der Generalversammlung in Engelberg, dass die Titlisbahnen der Meinung seien, die OKB trage ein Mitverschulden am Betrugsfall. Ein ehemaliger Mitarbeiter hatte die Firma durch unerlaubte Transaktionen um 10 Millionen Franken geschädigt.

Über eine Million Fahrgäste und eine perfekte Wintersaison brachten einen konsolidierten Umsatz von 59,9 Millionen Franken. Das Jahresergebnis des Einzelabschlusses beträgt fast 9,1 Millionen Franken. Mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von fast 20 Millionen Franken konnte die Generalversammlung über einen Bilanzgewinn von 29 Millionen Franken verfügen. Es wird eine Dividende von 75 Franken pro Aktie ausgeschüttet. 26 Millionen Franken werden auf die neue Rechnung übertragen.

Martin Uebelhart

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