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TITLISGEBIET: Die Touristen sind scharf auf Heli-Souvenirs

Der deutsche Heli, der am Graustock abgestürzt war, ist eine Touristen­attraktion. Weniger Freude daran hat die Luftwaffe.
Das Heli-Wrack, das auf rund 2300 Metern Höhe im Schnee festsitzt, ist ein beliebtes Fotosujet. (Bild pd)

Das Heli-Wrack, das auf rund 2300 Metern Höhe im Schnee festsitzt, ist ein beliebtes Fotosujet. (Bild pd)

Der Helikopter der deutschen Bundeswehr, der Ende November am Graustock abgestürzt war, hat sich zur Touristenattraktion entwickelt. Dies hat der Luzerner Ständerat Konrad Graber beobachtet. Er weilte über die Festtage auf Melchsee-Frutt und unternahm Skitouren. Dabei kam der CVP-Politiker ebenfalls am Heli vorbei.

«Ich war erstaunt, wie viele Leute dort einen Augenschein nahmen», erzählt Graber. Warnschilder mit Hinweisen wie «Unfallstelle nicht betreten» oder «Abrutschgefahr», welche die Schweizer Luftwaffe vor Ort angebracht hat, nützen wenig. Einige lassen laut Graber gar Helikopter-Teile als Souvenirs im Rucksack verschwinden.

Keine Freude hat die Schweizer Luftwaffe. «Wir wissen, dass das Wrack Touristen anzieht», bestätigt Kommunikationschef Jürg Nussbaum. Nach einer Besichtigung vor Ort habe man aber verzichtet, weitere Sicherungsmassnahmen zu treffen. «Wir zählen auf die Vernunft der Leute.»

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.

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