Töff-Urteil wird weitergezogen

Mit 150 km/h statt der erlaubten 80 km/h gerieten am 30. April 2005 zwei Motorradfahrer auf der Brünigpassstrasse in die Radarfalle der Kantonspolizei Obwalden. Doch die Tempobolzer kamen ungeschoren davon. Mangels Beweisen sprach das Kantonsgericht den heute 56-jährigen Halter der beiden Motorräder und seinen 26-jährigen Sohn am 22. Januar frei.

Drucken
Teilen
Die für Töfffahrer vorgeschriebenen Helme machen diese schwer identifizierbar. (Bild Eveline Bachmann/Neue OZ)

Die für Töfffahrer vorgeschriebenen Helme machen diese schwer identifizierbar. (Bild Eveline Bachmann/Neue OZ)

Dieses Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Staatsanwältin Esther Omlin hat sich nämlich entschlossen, ans Obergericht zu appellieren, nachdem sie das begründete Urteil erhalten hat. Das Kantonsgericht begründet seinen Freispruch im Wesentlichen damit, dass kein direkter Beweis vorlag und die Indizien für einen Schuldspruch nicht genügten. Ausserdem zeigten sich Mängel im Untersuchungsverfahren.

Robert Hess


Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung