TOURISMUS: Ist Schneeparadies zum Scheitern verurteilt?

Der Zusammenschluss kommt, davon ist Titlis-Chef Albert Wyler überzeugt. Verbindliche Termine mag er allerdings nicht nennen.

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Blick vom Jochstock in Richtung Melchsee-Frutt. (Bild Beat Christen/Neue NZ)

Blick vom Jochstock in Richtung Melchsee-Frutt. (Bild Beat Christen/Neue NZ)

Die Skiregionen Meiringen-Hasliberg, Melchsee-Frutt und Engelberg-Titlis sollen zusammengeschlossen werden. Baube­ginn wäre frühestens 2012. Inzwischen ist es rund um das Projekt ruhig geworden. Das heisse aber nicht, dass man untätig gewesen sei, sagt Albert Wyler, Geschäftsführer der federführenden Titlis-Bahnen.

«Wir haben schon seit einem Jahr nichts mehr von den Verantwortlichen gehört», sagt Hanspeter Rohrer, Geschäftsleiter Pro Natura Unterwalden. Für ihn ist das Projekt zum Scheitern verurteilt – wie auch für Andrea Wyss, Co-Präsidentin der Interessengemeinschaft Pro Frutt-Engstlenalp.

Naturgemäss ganz anders sieht dies Albert Wyler. «In der heutigen Zeit ist es normal, dass versucht wird, bestehende Skigebiete miteinander zu verbinden. Vergleichen Sie mal mit Frankreich oder Österreich. Es geht ums touristische Überleben in der Zukunft.»

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.