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TOURISMUS: Nach Panoramawelt-Konkurs: Neue Firma will Seilbahn retten

In die stillgelegten Anlagen der Konkurs gegangen Panoramawelt Lungern-Schönbüel kommt Bewegung. Investoren haben eine neue Gesellschaft namens LTB Lungern-Turren-Bahn gegründet. Diese reichte ein Gesuch zum Umbau der Talstation und zum Bau von fünf Wohnungen ein.
Reste der alten Sesselbahn der Panoramawelt zwischen Turren und Lungern-Schönbüel. (Archivbild) (Bild: Neue OZ / Markus von Rotz)

Reste der alten Sesselbahn der Panoramawelt zwischen Turren und Lungern-Schönbüel. (Archivbild) (Bild: Neue OZ / Markus von Rotz)

Dies geht aus dem Baugesuch hervor, das die Gemeinde Lungern am Donnerstag auf ihrer Internetseite veröffentlichte. Geplant ist der Neubau eines Betriebs- und Verwaltungsgebäudes bei der Talstation der stillgelegten Luftseilbahn von Lungern zur Bergstation Turren.

Das Bauvorhaben umfasst ausserdem fünf Wohnungen. Die Einsprachefrist für das Projekt läuft am 13. Juli 2015 ab. Gesuchstellerin ist die LTB Lungern-Turren-Bahn AG. Das Unternehmen mit Sitz in Sarnen befindet sich derzeit im Aufbau.

Vor einer Woche hatte das Obwaldner Volkswirtschaftsdepartement angekündigt, dass eine Gruppe von Investoren aus der Region den Abbruch der bestehenden Seilbahn "in letzter Minute" verhindern wolle.

Bei wem es sich bei den Investoren handelt, dazu wollte der Obwaldner Volkswirtschaftsdirektor Niklaus Bleiker keine Stellung nehmen. Die Investoren wollen laut Bleiker Ende Juli über ihre Pläne informieren.

Bahnen stehen seit zwei Jahren still

Die Pendel- und Sesselbahnen in Lungern Schönbüel stehen seit zwei Jahren still. Ende März 2013 hatte das Bundesamt für Verkehr (BAV) nach einer Kontrolle den Betrieb eingestellt. Die Behörde hatte bei den Bahnen seit Jahren betriebliche und organisatorische Mängel festgestellt.

Über die Betreibergesellschaft Panoramawelt Lungern Schönbüel wurde im Mai 2014 der Konkurs eröffnet. Bis Ende April 2015 hätten die Seile der Bahnen aus Sicherheitsgründen entfernt werden müssen. Das Obwaldner Volkswirtschaftsdepartement erwirkte jedoch beim Bund einen Aufschub bis im August. Es will einen Abbruch der Bahn verhindern.

Das Obwaldner Tourismusgebiet Lungern-Schönbüel ist ein Wander- und Wintersportgebiet. Die auf 2011 Meter über Meer gelegene Region liegt in der Nähe des Brünigpasses. (sda)

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